Polestar 5: Elektro-GT konkurriert mit Porsche
- Neuer Luxus-GT aus Schweden: Der Polestar 5 tritt gegen Konkurrenten wie Porsche Taycan und Audi E-tron GT an.
- Foto: Polestar/dpa-mag
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Polestar 5. Wer einen elektrischen Gran Turismo der Oberklasse vergleicht, bekommt mit dem neuen Polestar 5 ab September ein weiteres Modell mit viel Leistung, großer Batterie und hoher Ladeleistung. Für den Alltag wichtiger als die PS-Zahl sind dabei vor allem Preis, Reichweite und Platzangebot, denn der Viertürer startet laut Hersteller bei 118.600 Euro.
Der 5,09 Meter lange Elektro-GT positioniert sich an der Spitze der Polestar-Palette und tritt gegen Modelle wie Porsche Taycan, Audi E-Tron GT oder Lucid Air an. Das Coupé-Heck kommt ohne Heckscheibe aus, stattdessen setzt Polestar auf ein verlängertes Glasdach für mehr Kopffreiheit und auf einen digitalen Rückspiegel.
Im Fond sollen Einzelsessel, ein mittlerer Notsitz und eine aufwendige Ambientebeleuchtung den Komfort erhöhen. Damit zielt das Modell weniger auf maximale Praktikabilität als auf einen Mix aus Reisekomfort, hoher Leistung und repräsentativem Auftritt.
Polestar 5: Großer Akku, schnelle Ladung und zwei Leistungsstufen
Technisch basiert der Polestar 5 auf einer eigenständigen Architektur, beim Antrieb nutzt die Marke Technik aus dem Geely-Konzern. Angeboten wird der Wagen immer mit einem 112-Kilowattstunden-Akku, 800-Volt-Technik und einer Ladeleistung von bis zu 350 Kilowatt.
Zur Auswahl stehen zwei Varianten:
- Das Basismodell leistet mit zwei Motoren zusammen 550 Kilowatt oder 748 PS und kommt auf bis zu 670 Kilometer Reichweite.
- Die Performance-Version kostet mindestens 141.600 Euro, leistet 650 Kilowatt oder 884 PS und ist mit bis zu 565 Kilometern Reichweite angegeben.
Von null auf 100 km/h beschleunigt der Polestar 5 im besten Fall in 3,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Unterm Strich ist der neue Polestar 5 vor allem ein Angebot für Käufer, die bei einem Elektroauto der Oberklasse hohe Ladeleistung, viel Leistung und lange Reisedistanzen kombinieren wollen. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |