Pilz-Entwarnung in Rheinland-Pfalz: Kein Cäsium-Risiko
- Die untersuchten Pilzproben aus dem Jahr 2025 enthielten laut rheinland-pfälzischem Forstministerium nur eine unbedenkliche Menge an Cäsium-137. (Symbolbild)
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Rheinland-Pfalz. Speisepilze aus Wäldern in Rheinland-Pfalz können nach Angaben des Forstministeriums ohne gesundheitliche Bedenken wegen Cäsium-137 gegessen werden. Rund 50 untersuchte Pilzproben hätten im Untersuchungsjahr 2025 deutlich unter dem Grenzwert gelegen, teilte das Ministerium mit.
Höchster Wert bleibt klar unter dem Grenzwert
Der Grenzwert für Cäsium-137 liegt bei 600 Becquerel pro Kilogramm. Der höchste gemessene Wert habe 2025 bei 218 Becquerel pro Kilogramm gelegen. Festgestellt wurde er demnach bei Semmelstoppelpilzen. Auch in den Jahren zuvor seien die Werte niedrig gewesen.
Warum Pilze weiter geprüft werden
Hintergrund der Untersuchungen ist die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren. Das damals freigesetzte radioaktive Cäsium-137 kann bis heute in einzelnen Wäldern nachgewiesen werden. Becquerel gibt an, wie radioaktiv ein Stoff ist.
Was untersucht wurde
Nach Angaben des Ministeriums wurden typische Speisepilze und ein giftiger Pilz untersucht. Die Ergebnisse beziehen sich auf die geprüften Proben aus Rheinland-Pfalz. Gesundheitliche Risiken durch das radioaktive Isotop seien nach den aktuellen Messungen nicht zu erwarten. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |