Phishing erkennen: So entlarvt man Fake-Browserfenster
- Gefälschte Fenster täuschen Echtheit vor: Beim Browser-im-Browser-Phishing werden Anmeldefenster innerhalb einer Webseite nachgebaut.
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Browser-im-Browser-Phishing. Gefälschte Login-Fenster lassen sich oft daran erkennen, dass sie weder frei verschoben noch in der Größe verändert werden können. Dieser kurze Check kann verhindern, dass Zugangsdaten auf einer Phishing-Seite landen.
Sicherheitsforschende haben eine Methode entdeckt, bei der Kriminelle ein täuschend echtes Browserfenster innerhalb einer Webseite nachbilden. Nach Angaben von «Computer Bild» werden derzeit vor allem bekannte KI-Dienste wie ChatGPT, Gemini oder Claude imitiert. Im Fokus stehen offenbar Unternehmen, die KI etwa für Werbung, Kundenakquise oder die Budgetverwaltung einsetzen.
Die korrekte Adresse im Fenster ist nur Kulisse
Die betrügerischen Seiten fordern dazu auf, ein bestehendes Konto wie den Google-Account mit einem angeblichen KI-Dienst zu verbinden. Beim Anmelden erscheint dann ein nachgebautes Fenster inklusive Adresszeile. Darin können zwar die echten Webadressen von Google, OpenAI oder anderen Diensten stehen. Das Fenster bleibt aber Teil der betrügerischen Webseite.
Die Fälschungen passen ihr Aussehen dem verwendeten Betriebssystem und Browser an. Dadurch wirken sie auf den ersten Blick wie ein separates, echtes Anmeldefenster.
Beweglichkeit des Fensters liefert den entscheidenden Hinweis
Vor einer Konto-Verknüpfung oder der Eingabe von Zugangsdaten lässt sich das angezeigte Fenster auf einfache Merkmale prüfen:
- Ein echtes Browserfenster kann normalerweise frei auf dem Bildschirm verschoben werden.
- Ein echtes Fenster lässt sich über die Ränder in der Größe verändern.
- Ein gefälschtes Fenster innerhalb einer Webseite bleibt dagegen meist an seine Position und Größe gebunden.
Auch Angebote und Internetadressen sollten vor einer Anmeldung kritisch geprüft werden, etwa durch eine kurze Suche nach dem Anbieter. Passkeys können zusätzlich schützen, weil sie ohne Passwort funktionieren und beim Login an die echte Website gebunden sind. Bei unerwarteten Anmeldefenstern ist diese Prüfung besonders sinnvoll. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |