PC-Arbeit erleichtern: Geteilte Ansicht richtig nutzen
- Alles Ansichtssache: Die praktischen Snap-Layouts unter Windows lassen sich mit einfachen Tastenkombis steuern.
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PC-Arbeit erleichtern. Zwei Webseiten oder Programme nebeneinander zu nutzen spart Klicks und macht Vergleiche, Schreiben und Recherchen am Computer übersichtlicher. Moderne Browser und Windows bieten dafür eingebaute Funktionen, die ohne Zusatzsoftware funktionieren.
Gerade bei Rechnungen, Formularen, E-Mails oder Online-Recherchen ist es praktisch, wenn nicht ständig zwischen Fenstern gewechselt werden muss. In Chrome und anderen Browsern auf Chromium-Basis wie Brave lassen sich zwei beliebige Tabs direkt nebeneinander anzeigen. Firefox bietet diese Multitasking-Funktion inzwischen ebenfalls.
Browser-Tabs lassen sich per Rechtsklick teilen
In Chrome, Brave und anderen Chromium-Browsern beginnt die geteilte Ansicht über die Tab-Leiste. Dazu wird einer der gewünschten Tabs oben in der Leiste mit der rechten Maustaste angeklickt. Anschließend führt der Menüpunkt «Tabs zu neuer geteilter Ansicht hinzufügen» zur Aufteilung.
Der zweite Tab kommt hinzu, wenn auch dieser mit der rechten Maustaste ausgewählt wird. Danach lässt er sich über «Tab in geteilte Ansicht verschieben» in die geteilte Darstellung bringen. Die Anordnung kann später ebenfalls per Rechtsklick auf die beteiligten Tabs geändert oder wieder aufgehoben werden.
Bei Firefox läuft es ähnlich. Nach einem Rechtsklick auf den Reiter des gewünschten Tabs wird «Geteilte Ansicht hinzufügen» gewählt. Auf der anderen Bildschirmhälfte zeigt der Browser dann eine Liste der geöffneten Programme, aus der der zweite gewünschte Tab ausgewählt werden kann.
Zweite Browser-Instanz hilft bei fehlender Funktion
Wenn ein Browser keine geteilte Ansicht anbietet, kann oft eine zweite Instanz des Programms helfen. Dadurch lassen sich zwei Browserfenster nebeneinander platzieren und wie eine geteilte Ansicht nutzen.
Unter Windows funktioniert das häufig über die Taskleiste. Bei gedrückter Shift-Taste wird mit der linken Maustaste auf das Symbol des jeweiligen Programms geklickt. Der gleiche Weg klappt auch bei vielen anderen Programmen, etwa bei Office-Software, aber nicht bei jeder Anwendung.
Falls diese Tastenkombination nicht reagiert, kann das Programm alternativ ein zweites Mal über das Startmenü geöffnet werden. Ob das funktioniert, hängt von der jeweiligen Software ab.
Windows ordnet bis zu vier Fenster automatisch an
Für mehrere Programme auf einem Bildschirm bietet Windows zusätzlich Snap-Layouts. Damit lassen sich zwei, drei oder vier Fenster schnell auf dem Display verteilen. Besonders nützlich sind zwei Tastenkombinationen:
- «Windows + linke oder rechte Pfeiltaste»: Das aktive Fenster wird auf die linke oder rechte Displayhälfte gesetzt. Danach kann aus einer Vorschau ein weiteres Fenster für die andere Hälfte ausgewählt werden.
- «Windows + Z»: Windows zeigt neun mögliche Snap-Layouts für zwei, drei oder vier Fenster. Das gewünschte Layout lässt sich per Zahlentaste oder Mausklick auswählen. Alternativ kann das aktive Fenster mit den Pfeiltasten in eine passende Position bewegt werden.
Alt und Tab wechseln schnell zwischen Fenstern
Wer viele Programme geöffnet hat, kann unter Windows mit «Alt + Tabulatortaste» schnell zwischen ihnen wechseln. Dafür bleibt «Alt» gedrückt, während die Tabulatortaste so oft gedrückt wird, bis das gewünschte Fenster in der Übersicht blau umrandet ist.
Nach dem Loslassen der Tasten öffnet Windows genau dieses Fenster im Vordergrund. Im Alltag entscheidet damit weniger die Zahl der geöffneten Programme über Übersicht, sondern die passende Anordnung auf dem Bildschirm. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |