Outfit für Azubis: Sicher starten am ersten Tag
- Entscheidungsaufgabe vor Jobantritt: Ein Outfit für den ersten Ausbildungstag zu wählen, ist nicht immer ganz leicht.
- Foto: Christin Klose/dpa-mag
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Outfit für Azubis. Ein passendes Outfit am ersten Ausbildungstag verhindert, dass neue Auszubildende im Betrieb zu locker oder zu förmlich wirken. Wer den Dresscode vorab einschätzt, startet meist sicherer und fühlt sich im neuen Umfeld schneller angekommen.
Schon im Vorstellungsgespräch kann Kleidung ein Thema sein. Alternativ geben die Firmenwebsite, ein Besuch im Betrieb oder Social-Media-Fotos Hinweise darauf, wie Kolleginnen und Kollegen dort auftreten. Stilberaterin Dunja Heß rät, auf solche Signale zu achten, wenn der Betrieb keine klare Kleiderregel nennt.
Layering macht das Outfit im Betrieb anpassbar
Wenn die Orientierung fehlt, hilft ein Mittelweg. «Vom Gefühl her ist das Outfit nicht mehr der lockere Tag in der Schule», sagt Dunja Heß. Gleichzeitig müsse es in vielen Betrieben nicht so feierlich sein wie bei einer Hochzeit oder Konfirmation. Passender sei eher der Anlass, bei dem man die guten Sachen trägt: «Es ist eher der festliche 80. Geburtstag deines Opas, für den du deine guten Sachen trägst».
Für den ersten Tag eignet sich deshalb ein Look, der sich leicht anpassen lässt. Eine Jeans mit Hemd oder Bluse und darüber ein Blazer wirkt ordentlicher als Schulkleidung, bleibt aber flexibel. «Sollte es zu schick sein, kann man den Blazer immer noch ausziehen», so Heß.
Diese Kleidung wirkt im Ausbildungsalltag schnell zu locker
Persönlicher Stil muss im Betrieb nicht verschwinden. Heß betont: «Es muss nicht immer zurückhaltend oder neutral sein». Gerade neue Auszubildende können mit einem gepflegten, eigenen Stil besser wiedererkannt werden.
Einige Kleidungsstücke bleiben für den Ausbildungsalltag aber besser im Schrank:
- bauchfreie Tops
- zerrissene Hosen
- Jogginghosen
- Flipflops oder Schlappen
- sichtbar abgenutzte Kleidung oder Schuhe
Wenn der Kleiderschrank kaum passende Teile hergibt, reichen für den Start oft wenige Basics. Zwei Hemden oder Blusen für die ersten Tage können helfen. Eine komplette neue Garderobe ist dagegen meist nicht nötig. «Kauft nicht gleich alles neu», rät Heß. Nach den ersten Tagen im Betrieb lässt sich besser einschätzen, welche Kleidung wirklich fehlt.
Der wichtigste Maßstab bleibt ein gepflegter Mittelweg zwischen Schulalltag und Festkleidung, der zum Betrieb passt und sich bei Bedarf schnell anpassen lässt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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