Nikolaus Thomale - Luxus-Immobilien für alle?: Geteiltes Eigentum statt Leerstand
- Nikolaus Thomale - Luxus-Immobilien für alle?: Die ARD-Dokumentation läuft am 20. Juli um 18.15 Uhr im WDR und begleitet ein Co-Ownership-Modell für Ferienimmobilien.
- Foto: MYNE Homes
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Nikolaus Thomale - Luxus-Immobilien für alle?. Eine ARD-Dokumentation begleitet Nikolaus Thomale, Gründer und Geschäftsführer von MYNE Homes, und schaut darauf, wie „Managed Co-Ownership“ bei Ferienimmobilien konkret funktioniert. Nach dem Start in der ARD Mediathek läuft der Film am 20. Juli um 18.15 Uhr erstmals auch live im linearen Fernsehen im WDR.
Die Kamera folgt Thomale dabei nicht nur ins Berliner MYNE-Headquarter, sondern auch zu Drehs nach Mallorca, Österreich und Schweden. Im Mittelpunkt steht die Idee, dass sich mehrere Co-Owner eine hochwertige Ferienimmobilie teilen und MYNE Verwaltung und Organisation übernimmt.
Nikolaus Thomale - Luxus-Immobilien für alle?: Darum geht es
Die Doku zeigt, wie MYNE laut eigenen Angaben inzwischen 140 Ferienimmobilien und mehr als 1.000 Co-Owner koordiniert. Ein zentrales Werkzeug ist die MYNE Co-Owner-App, die Aufenthalte, Reinigung, Instandhaltung und Concierge-Service über alle Standorte hinweg steuert.
Thomale ordnet das Modell so ein: „Co-Ownership ist kein rechtliches Experiment mehr, sondern ein etabliertes Modell mit klaren Spielregeln“, so Thomale. Außerdem sagt er: „Modelle wie MYNE zeigen, dass geteiltes Eigentum nicht Kompromiss bedeutet, sondern Wirtschaftlichkeit: höhere Kapitaleffizienz, eine transparente Kostenstruktur, verbesserte Auslastung und professioneller Service“, so Thomale.
Was die Doku am Modell konkret zeigt
Ein Punkt, den der Film aufgreift, ist die unterschiedliche Nutzung von Ferienimmobilien: Klassisches Alleineigentum werde im Schnitt nur zu rund 15 bis 20 Prozent des Jahres genutzt, den Rest stehe die Immobilie leer, während die Kosten weiterlaufen.
Beim Co-Ownership setzt MYNE laut Konzept auf feste Qualitätskriterien für jede Immobilie, von Lage bis Ausstattung, sowie lokale Partner in den jeweiligen Destinationen. Als messbare Ergebnisse nennt das Unternehmen eine Auslastung von 70 bis 85 Prozent sowie eine höhere Kundenzufriedenheit als in der Luxushotellerie, gemessen am Net Promoter Score.
So ist das Eigentum laut Konzept geregelt
Wer über MYNE einsteigt, erwirbt den Angaben zufolge Miteigentumsanteile an einer konkreten Ferienimmobilie, die gemeinsam genutzt, getauscht oder vermietet werden können. Pro Immobilie soll eine eigene Objektgesellschaft (GmbH & Co. KG) entstehen, die im Grundbuch als Eigentümerin eingetragen ist, während die Co-Owner als Gesellschafter im Handelsregister stehen.
Thomale beschreibt das so: „Co-Ownership ist echtes Eigentum an einer konkreten Immobilie - abgesichert über Grundbuch und Handelsregister, Entscheidungsrechten, Vermietungseinnahmen und der Möglichkeit, den Anteil zu verkaufen“, erklärt Thomale. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |