Neuregelung für Hitzefrei in Baden-Württemberg geplant
- Neue Regeln für Hitzefrei? (Archivbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Stuttgart. Hitzefrei an Schulen in Baden-Württemberg könnte künftig klarer geregelt werden. Das Kultusministerium prüft laut Kultusminister Andreas Jung neue Vorgaben, die mehr Verbindlichkeit schaffen sollen.
Der CDU Politiker sagte am Dienstag, 23. Juni, im Radiosender SWR1, dass die bisherigen Regelungen auf den Prüfstand gestellt werden könnten. Neue Vorgaben würden frühestens ab dem kommenden Schuljahr gelten.
Bislang entscheiden die einzelnen Schulen selbst, ob der Unterricht wegen großer Hitze verkürzt wird. Eine landesweit verbindliche Temperaturgrenze gibt es nicht.
Empfehlung bisher nur als Orientierung
Das Kultusministerium nennt bisher lediglich eine Orientierung für Schulleitungen. Hitzefrei kann demnach in Betracht kommen, wenn um 11 Uhr draußen mindestens 25 Grad im Schatten gemessen werden.
Diese Empfehlung könnte künftig verbindlicher formuliert werden. Jung sprach sich dafür aus, daraus eine klare „Soll Regelung“ zu machen.
Temperatur im Klassenzimmer als Maßstab
Der Minister hält außerdem einen anderen Maßstab für sinnvoll. Künftig könnte stärker die tatsächliche Hitze im Klassenraum entscheidend sein.
- mehr Verbindlichkeit bei Entscheidungen über Hitzefrei
- mögliche Orientierung an der Temperatur im Klassenzimmer
- neue Regeln frühestens ab dem nächsten Schuljahr
Auch mit neuen Vorgaben sollen die Schulen weiterhin selbst entscheiden können, ob der Unterricht bei großer Hitze ausfällt oder verkürzt wird. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |