Neue Respektkampagne in Bussen und Bahnen startet ab heute

Mit der Kampagne #mehrAchtung wirbt die Deutsche Bahn bundesweit für mehr Respekt gegenüber Mitarbeitenden. Bodycams und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sollen Übergriffe reduzieren. | Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
  • Mit der Kampagne #mehrAchtung wirbt die Deutsche Bahn bundesweit für mehr Respekt gegenüber Mitarbeitenden. Bodycams und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sollen Übergriffe reduzieren.
  • Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
  • hochgeladen von Jens Vollmer

Deutschland. In Bahnhöfen und Zügen hängen ab Dienstag, 5. Mai, neue Plakate, die zu mehr Respekt gegenüber Mitarbeitenden in Bussen und Bahnen aufrufen. Die bundesweite Kampagne trägt den Namen #mehrAchtung und richtet sich an Fahrgäste im öffentlichen Verkehr.

Gemeinsames Signal gegen Gewalt

Getragen wird die Aktion vom Bundesverkehrsministerium, der Deutschen Bahn und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Anlass sind steigende Übergriffe auf Bahnmitarbeitende. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, sollen vier unterschiedliche Motive Fahrgäste sensibilisieren und zur Rücksicht mahnen.

Hintergrund ist ein tödlicher Angriff

Auslöser der Kampagne ist der tödliche Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Çalar vor rund drei Monaten. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder spricht von einem klaren Zeichen für Respekt und gegen Gewalt. Die Würde des Menschen sei unantastbar, auch bei der Ticketkontrolle oder bei Verspätungen.

Aktionsplan für mehr Sicherheit

Die Respektkampagne ist Teil eines Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene. Dieser wurde nach einem Sicherheitsgipfel beschlossen. Erste Maßnahmen sind bereits angelaufen.

  • Rund 2.000 Bodycams sind konzernweit im Einsatz
  • Bis 2026 sollen alle Mitarbeitenden mit Kundenkontakt freiwillig Bodycams erhalten
  • Die Zahl der Sicherheitskräfte wurde auf 5.000 erhöht
  • Neue Schulungen und E Learning Angebote zur Deeskalation starten

Weitere Schritte geplant

Zusätzlich prüft die Deutsche Bahn Pilotprojekte mit Doppelbesetzungen im Nahverkehr. Auch Tests mit Audioaufzeichnungen bei Bodycams sind vorgesehen. Ziel ist es, Mitarbeitende besser zu schützen und Konflikte frühzeitig zu entschärfen.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

Cornelia Bauer auf Facebook

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

79 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.