Mini-Trampolin für zu Hause: Darauf kommt es bei Kauf und Nutzung an
- Macht auch Erwachsenen Spaß: Mini-Trampoline trainieren Herz, Kreislauf und Muskeln. (zu dpa: «Für Balance und Muckis: Worauf achten beim Mini-Trampolin?»)
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Mini-Trampolin. Immer mehr Menschen greifen zu Fitness-Trampolinen, weil sie Gleichgewicht und Muskulatur trainieren, ohne viel Platz zu brauchen. Entscheidend ist nicht die Sprunghöhe, sondern wie kontrolliert und gelenkschonend das Gerät schwingt.
Sogenannte Mini- oder Fitness-Trampoline werden häufig für Jumping Fitness genutzt. Sie haben meist einen Durchmesser zwischen 90 und 120 Zentimeter, stehen niedrig über dem Boden und lassen sich in Wohnungen gut aufstellen. Viele Modelle sind zusätzlich mit einer Haltestange ausgestattet, die vor allem Einsteigern oder bei Balanceübungen mehr Stabilität gibt.
Federung entscheidet über Komfort und Belastung
Laut Tüv Süd sollte beim Kauf besonders auf die Federung geachtet werden. Klassische Stahlfedern sorgen oft für ein dynamisches Sprungverhalten und gelten als langlebig. Trampoline mit Gummi- oder Seilaufhängungen sind in der Regel leiser und belasten die Gelenke weniger.
«Welche Variante geeignet ist, hängt vom Trainingsziel und vom Körpergewicht der Nutzer ab», erklärt Tüv Süd-Produktexperte Daniel Würtz. Wichtig sei ein gleichmäßiges, gut kontrollierbares Schwingverhalten. Fühlt sich das Trampolin zu hart an oder federt ungleichmäßig, kann das Verletzungsrisiko steigen.
Standfest, leise und bodenschonend
Für den Einsatz in Innenräumen spielen weitere Details eine Rolle. Der Tüv Süd empfiehlt rutschfeste Standfüße, die den Boden schonen, sowie eine möglichst geräuscharme Konstruktion. Eine höhenverstellbare Haltestange kann zusätzlich Sicherheit geben und sich an unterschiedliche Körpergrößen anpassen.
Genug Abstand und regelmäßige Kontrolle
Um Unfälle zu vermeiden, sollten Fitness-Trampoline auf ebenem Untergrund stehen und nicht direkt neben Möbeln platziert werden. Empfohlen wird ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu Regalen oder anderen Gegenständen. Auch die Deckenhöhe ist relevant, damit es beim Springen nicht zu Kopfstößen kommt.
Wer ein klappbares Modell besitzt, lagert es am besten trocken und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Nach längerer Pause lohnt ein genauer Blick auf Schrauben, Federn, Gummiseile und das Sprungtuch, da Materialien mit der Zeit an Elastizität verlieren können. Ein regelmäßig geprüfter Aufbau sorgt langfristig für ein sicheres Training. dpa
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |