MG4 Facelift startet teurer – was Design und Cockpit bringen
- Modernisiertes Design: Das Facelift verleiht dem MG4 Electric ein frisches Erscheinungsbild mit sportlichen Linien und markanten LED-Leuchten.
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MG4 Facelift. Der MG4 startet im Frühjahr mit neuem Design und einem überarbeiteten Innenraum. Für Autofahrer bedeutet das vor allem eine modernere Bedienung, allerdings auch einen höheren Einstiegspreis.
Der elektrische Kompaktwagen bleibt mit 4,29 Metern in der Klasse von Modellen wie VW ID.3 oder Nissan Leaf. Optisch frischt MG den Auftritt auf, im Alltag spürbarer ist jedoch die Modellpflege bei der Ausstattung. Weil die kleinste Batterie aus dem Programm genommen wurde, steigt der Grundpreis rechnerisch um rund 20 Prozent. Im Vergleich zur bisherigen Version mit größerem Akku erhöht sich der Preis jedoch nur um wenige hundert Euro auf 42.990 Euro.
Neues Cockpit setzt wieder stärker auf Tasten
Die wichtigste Neuerung betrifft den Innenraum. Der MG4 übernimmt das Cockpit vom größeren MGS5. Digitale Instrumente hinter dem Lenkrad werden mit einem zentralen Touchscreen kombiniert. Auffällig ist die hohe Zahl klassischer Taster und Schalter, die grundlegende Funktionen direkt zugänglich machen sollen. Für den Alltag bedeutet das weniger Abhängigkeit vom Bildschirm und eine einfachere Bedienung während der Fahrt.
Technik bleibt, Reichweite wächst leicht
Antrieb und Leistung ändern sich grundsätzlich nicht. Weiterhin stehen Varianten mit Hinterradantrieb und 140 Kilowatt oder 180 Kilowatt Leistung zur Wahl. Das Topmodell XPower fährt mit Allradantrieb und 320 Kilowatt. Nach Herstellerangaben wurde die Ladeleistung optimiert und die Aerodynamik leicht verbessert, um die Reichweite zu erhöhen.
Zur Auswahl stehen zwei Batterien. Der kleinere Akku mit 64 Kilowattstunden ermöglicht bis zu 452 Kilometer nach Norm, der größere mit 77 Kilowattstunden bis zu 545 Kilometer. Geladen wird serienmäßig mit 11 Kilowatt an der Wechselstromsäule und mit bis zu 154 Kilowatt am Schnelllader. Damit bleibt der MG4 technisch konkurrenzfähig, auch wenn der Preisabstand zu etablierten Modellen kleiner wird.
Unterm Strich bringt das Facelift mehr Komfort und Übersicht im Innenraum, erkauft durch einen höheren Einstiegspreis, der sich vor allem durch die veränderte Batteriestrategie erklärt. dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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