Mehr Platz im WG-Zimmer: So wirken kleine Räume größer
- Mit einem Schrankbett lässt sich ein kleiner Raum tagsüber optimal nutzen. Auch ein Pouf (r) ist vielseitig einsetzbar.
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WG-Zimmer einrichten. Auch auf wenigen Quadratmetern lässt sich ein WG-Zimmer so planen, dass Schlafplatz, Schreibtisch und eine gemütliche Ecke für Besuch Platz finden. Entscheidend ist, den Raum vor dem Einzug genau auszumessen und Möbel nur danach auszuwählen, was für Alltag, Lernen und Entspannung wirklich gebraucht wird.
Die DIY Academy in Köln rät dazu, zuerst festzulegen, wo im Zimmer geschlafen, gearbeitet oder entspannt werden soll. Erst danach ergibt sich, welche Möbel den knappen Platz sinnvoll nutzen und welche das Zimmer eher vollstellen.
Höhe und Wände schaffen zusätzlichen Stauraum
Gerade in kleinen WG-Zimmern hilft es, nicht nur in die Breite zu planen. Ein Hochbett kann darunter Platz für einen Schreibtisch, eine kleine Sofaecke oder eine Kommode schaffen.
Auch Wände lassen sich gezielt nutzen. Hängeschränke, Wandregale oder Organizer bringen Stifte, Kopfhörer und andere Kleinteile unter. Das sorgt für mehr Ordnung und verhindert optische Unruhe. Selbst für ein Fahrrad kann ein Wandhalter eine platzsparende Lösung sein.
Flexible Möbel entlasten kleine Zimmer
Besonders praktisch sind Möbel, die mehrere Aufgaben übernehmen.
- Stauraumbänke bieten Sitzplätze und schaffen Platz für Bettwäsche oder Winterkleidung.
- Ein Pouf kann je nach Bedarf als Hocker, Beistelltisch oder Nachttisch dienen.
- Kommoden oder Sitzmöbel unter einem Hochbett nutzen Flächen, die sonst frei bleiben würden.
Geteilte Möbel lassen im Zimmer mehr Luft
In WGs kann es sich lohnen, größere Möbel gemeinsam für Gemeinschaftsräume einzuplanen. Ziehen Couch, Schuhschrank oder Garderobe aus dem eigenen Zimmer in Flur oder Wohnzimmer, bleibt im privaten Raum mehr freie Fläche.
Zusätzlich kann die Gestaltung den Raumeindruck verbessern. Eine etwas hellere Decke oder ein schmaler weißer Rand zur Zimmerdecke lässt kleine Räume höher wirken. Bei der Deko wirkt eine zurückhaltende Auswahl oft stimmiger als viele einzelne Stücke. So bleibt das Zimmer funktional, ruhiger und im Alltag leichter nutzbar. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |