Mehr Blüten für den Garten: Forsythien jetzt richtig schneiden

Direkt nach der Blüte sollten ältere und schwache Triebe der Forsythie bodennah zurückgeschnitten werden, während kräftige junge Bodentriebe stehen bleiben, damit die Pflanze im nächsten Frühjahr wieder üppig blüht. (zu dpa: «Forsythien schneiden – wann ist der beste Zeitpunkt?») | Foto: dpa
  • Direkt nach der Blüte sollten ältere und schwache Triebe der Forsythie bodennah zurückgeschnitten werden, während kräftige junge Bodentriebe stehen bleiben, damit die Pflanze im nächsten Frühjahr wieder üppig blüht. (zu dpa: «Forsythien schneiden – wann ist der beste Zeitpunkt?»)
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Forsythien schneiden. Wer die Sträucher direkt nach der Blüte zurückschneidet, sorgt im nächsten Frühjahr meist für deutlich mehr gelbe Blüten im Garten. Der Zeitpunkt ist entscheidend, weil Forsythien ihre Blütenknospen bereits im Laufe des Sommers für das kommende Jahr bilden.

Die robusten Sträucher gelten als pflegeleicht. Ein sonniger bis halbschattiger Standort sowie ein feuchter, gut durchlässiger und möglichst kalkarmer Boden reichen meist aus. Nach der Blüte empfiehlt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen jedoch einen gezielten Rückschnitt, damit die Pflanzen ihre typische üppige Blüte behalten.

Ältere Triebe bodennah entfernen

Beim Schnitt werden vor allem ältere Äste entfernt. Dazu zählen etwa vier bis fünf Jahre alte Triebe sowie sehr dünne, neue Zweige. Sie werden knapp über dem Boden abgeschnitten. Kräftige junge Bodentriebe aus dem Vorjahr bleiben stehen.

Diese Triebe entwickeln im Sommer Seitenzweige. Genau an ihnen entstehen im folgenden Frühjahr die gelben Blüten.

Forsythien eignen sich auch gut als Hecke, sollten jedoch nicht zu dicht gepflanzt werden. Dank ihrer flachen Wurzeln kommen die Sträucher meist auch in der Nähe älterer Bäume zurecht.

Eine Vermehrung ist ebenfalls möglich. Im Juli lassen sich etwa 20 Zentimeter lange Stecklinge schneiden. Sie kommen in Töpfe, die zu etwa drei Vierteln mit Erde gefüllt sind. Sobald sich Wurzeln gebildet haben, können die jungen Pflanzen in den Garten gesetzt werden. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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