Mac Mini kaufen: Mehr KI-Leistung, aber höherer Preis
- Für Kreative und KI-Tüftler: Der Mac Studio mit M5 Ultra zielt auf lokale Arbeit mit größeren Datensätzen.
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Mac Mini kaufen. Wer einen kompakten Apple-Rechner für lokale KI-Anwendungen ins Auge fasst, bekommt mehr Leistung, muss beim Mac Mini aber mit einem höheren Einstiegspreis rechnen.
Apple aktualisiert Mac Mini und Mac Studio mit neuen Chips der M-Reihe. Für den Alltag ist vor allem wichtig, ob die Mehrleistung den Aufpreis rechtfertigt oder ob ein bisheriges Modell weiter ausreicht.
Mac Mini wird schneller und 100 Euro teurer
Der Mac Mini bekommt statt der bisherigen M4- und M4-Pro-Chips neue Varianten mit M6 und M5 Pro. Schon der M6 soll laut Apple bei KI-Anwendungen bis zu viermal schneller arbeiten als die Vorgängergeneration. Die Speicherchips verarbeiten Daten nach Unternehmensangaben doppelt so schnell.
Der Einstiegspreis steigt von 949 Euro auf 1.049 Euro. Damit verteuert sich das Basismodell um 100 Euro. Apple verweist wie andere Hersteller auf deutlich höhere Kosten für Speicherchips, weil KI-Rechenzentren viel Nachfrage erzeugen. In den vergangenen Monaten kam es bei einigen Geräten zudem zu Lieferengpässen.
Mac Studio zielt auf große lokale KI-Aufgaben
Beim Mac Studio setzt Apple künftig auf den M5-Max-Chip und erstmals auf den M5 Ultra. Der neue Ultra-Chip verbindet zwei Max-Halbleiter und ist nach Apple-Angaben der bisher leistungsstärkste Chip des Konzerns.
Mit bis zu 36 Hauptprozessor-Kernen und bis zu 80 Grafikkernen soll der Mac Studio auch das lokale Training von KI-Modellen mit größeren Datensätzen ermöglichen. Für private Standardaufgaben wie Office, Surfen oder Medienverwaltung ist diese Leistung in der Regel eher nicht ausschlaggebend. Der Startpreis des Mac Studio mit Max-Chip bleibt bei 2.999 Euro.
Für wen das Update im Alltag relevant ist
Die neuen Modelle sind vor allem dort interessant, wo Programme lokal viel Rechenleistung brauchen. Dazu zählen Anwendungen mit künstlicher Intelligenz, größere Medienprojekte oder professionelle Arbeitsabläufe, bei denen Wartezeiten ins Gewicht fallen.
- Mac Mini: sinnvoller für kompakte Arbeitsplätze mit höherem KI-Bedarf und begrenztem Platz.
- Mac Studio: eher für Nutzer mit großen Datenmengen, professioneller Grafikleistung oder lokalem KI-Training.
- Bestandsgeräte: bei einfachen Alltagsaufgaben dürfte der praktische Vorteil geringer ausfallen.
Beim Mac Mini ist es das erste Hardware-Update seit fast zwei Jahren. Der Mac Studio wurde zuletzt im Frühjahr vergangenen Jahres aktualisiert. Praktisch bedeutet das: Die neuen Chips bringen mehr Spielraum für lokale KI, der höhere Mac-Mini-Preis macht den Vergleich mit dem tatsächlichen Bedarf aber wichtiger. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |