Langer Stau am Gotthard: Drei Stunden Wartezeit
- Der Ausweichverkehr aufgrund des Gotthard-Staus belastet das Dorf Amsteg.
- Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
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Gotthard. Autofahrer auf dem Weg Richtung Süden brauchen am Samstag am Gotthard-Tunnel viel Geduld. Vor dem Nordportal staute sich der Verkehr nach Angaben des Schweizer Automobilclubs TCS auf 18 Kilometern.
Reisende mussten sich zwischen Altdorf und Göschenen im Kanton Uri auf rund drei Stunden Wartezeit einstellen. Betroffen war die wichtige Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen, die viele Urlauber aus Deutschland, den Niederlanden und anderen europäischen Ländern auf dem Weg nach Italien nutzen.
Diese Ausweichrouten werden empfohlen
Der TCS rät zu weiträumigen Umfahrungen. Als Alternativen nennt der Club den San-Bernardino-Tunnel sowie Fahrten über den Simplonpass und den Großen St. Bernhard.
- San-Bernardino-Tunnel als Ausweichstrecke Richtung Süden
- Simplonpass als weitere mögliche Route
- Großer St. Bernhard als zusätzliche Alternative
Solche Staus sind in der Sommerreisezeit und vor Feiertagen am Gotthard keine Seltenheit. Wenn andere Alpenrouten wegen Baustellen ausfallen, war der Stau dort in der Vergangenheit auch schon deutlich länger.
Protest gegen Ausweichverkehr in den Dörfern
Der rund 17 Kilometer lange Gotthard-Tunnel verbindet Göschenen im Kanton Uri mit Airolo im Kanton Tessin und zählt zu den wichtigsten Alpenquerungen. Während sich der Verkehr auf der Hauptroute staute, zogen sich auch am Samstag Blechlawinen durch umliegende Dörfer.
Im Ort Amsteg protestierten nach Angaben aus der Region rund 60 Anwohner aus mehreren Gemeinden gegen den Ausweichverkehr. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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