Hitzewelle: Schutzmaßnahmen für Gesundheit und Alltag in Deutschland

Symbolbild: Bei Hitze zählt vor allem, Warnlagen im Blick zu behalten und Schutzmaßnahmen alltagstauglich zu organisieren. Offizielle Stellen wie BMUKN, UBA, RKI, BfS und der DWD bieten dafür konkrete, verlässliche Informationen. | Foto: witsawat/stock.adobe.com
  • Symbolbild: Bei Hitze zählt vor allem, Warnlagen im Blick zu behalten und Schutzmaßnahmen alltagstauglich zu organisieren. Offizielle Stellen wie BMUKN, UBA, RKI, BfS und der DWD bieten dafür konkrete, verlässliche Informationen.
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Hitzewelle Schutzmaßnahmen. Bei einer Hitzewelle helfen vor allem alltagstaugliche Maßnahmen, die Kreislauf und Haut entlasten und Warnungen rechtzeitig sichtbar machen, damit heiße Tage planbar bleiben. Wer tagsüber unterwegs ist oder zu Hause schläft, merkt Hitze oft zuerst an schlechtem Schlaf, Erschöpfung und Konzentrationsproblemen. Praktisch ist ein einfacher Plan aus Warninfos, Verhalten bei Hitze und verlässlichen Anlaufstellen.

Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) bündelt dazu Hinweise und verweist auf etablierte Angebote von Umweltbundesamt, Robert Koch-Institut, Bundesamt für Strahlenschutz, Deutschem Wetterdienst und dem Zentrum Klimaanpassung.

Orientierung: Diese offiziellen Stellen bieten konkrete Hilfe

  • Alltagstipps für heiße Tage: BMUKN-Publikation „Den Klimawandel gesund meistern – Tipps für heiße Tage“ als Einstieg in praktische Schutzmaßnahmen. bundesumweltministerium.de
  • Hitzeknigge: Das Umweltbundesamt bietet kompaktes Verhalten bei Hitze. umweltbundesamt.de
  • Gesundheitsrisiken einordnen: Das Robert Koch-Institut erklärt gesundheitliche Auswirkungen von Hitze. rki.de
  • UV-Schutz: Das Bundesamt für Strahlenschutz bündelt Hinweise zum Schutz vor UV-Strahlung. bfs.de
  • Warnlage prüfen: Das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes liefert aktuelle Warnungen. hitzewarnungen.de
  • Weitere praktische Hinweise: Zentrum Klimaanpassung mit Tipps zur Hitzewelle in Deutschland. zentrum-klimaanpassung.de

Wer ist zuständig und was heißt das für den Alltag?

In Deutschland liegt der Hitzeschutz organisatorisch vor allem bei Ländern und Kommunen. Das BMUKN ordnet das damit, dass Städte mit vielen versiegelten Flächen anders betroffen sind als ländliche Regionen mit geringerer Bebauungsdichte. Für den Alltag bedeutet das, dass konkrete Regeln und Angebote häufig vor Ort festgelegt werden und je nach Kommune unterschiedlich ausfallen können.

Gleichzeitig nennt das BMUKN Beispiele, wo der Bund unterstützt. Dazu zählen rund 2.500 lokale Projekte für mehr Stadtgrün und Entsiegelungen, die Förderung von 60.000 Stadtbäumen und das Ziel, bis 2030 weitere 300.000 Bäume zu pflanzen. Außerdem werden bundesweit 580 Kitas, Pflege- und Altenheime sowie andere soziale Einrichtungen beim Hitzeschutz unterstützt und 324 Klimaanpassungsmanager in Kommunen gefördert. In 7 von 16 Bundesländern gibt es bereits landesweite Hitzeaktionspläne.

Förderprogramme: Wo kommunaler Hitzeschutz praktisch ansetzt

Das BMUKN verweist auf Programme, die indirekt die gesundheitliche Belastung durch Hitze senken können, etwa durch mehr Schatten, kühlere Umgebung und bessere Vorbereitung in Einrichtungen.

  • „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“: Förderung naturnaher Grünflächen, Stadtbäume und Entsiegelung. bundesumweltministerium.de
  • „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“: Modellvorhaben im Gesundheits-, Pflege- und Sozialsektor, derzeit rund 580 Vorhaben mit insgesamt 85 Millionen Euro. bundesumweltministerium.de
  • DAS-Förderprogramm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“: Förderung kommunaler Klimaanpassungsmanager, derzeit insgesamt 324. bundesumweltministerium.de

Als übergeordneten Rahmen nennt das BMUKN außerdem das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz. bundesumweltministerium.de

Praktische Konsequenz

Am zuverlässigsten wird Hitzeschutz im Alltag, wenn Warnungen über das DWD-Hitzewarnsystem regelmäßig geprüft werden und die empfohlenen Schutzmaßnahmen aus BMUKN, UBA, RKI und BfS als feste Routine für heiße Tage genutzt werden.

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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