Hitzewelle in Baden-Württemberg: Bis zu 40 Grad am Donnerstag
- Die Hitze kommt in dieser Woche zurück nach Baden-Württemberg. (Archivbild)
- Foto: Thomas Warnack/dpa
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Stuttgart. In Baden-Württemberg wird es in dieser Woche für viele Menschen wieder extrem heiß. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes steuert der Südwesten auf die vierte Hitzewelle dieses Sommers zu. Der Höhepunkt wird für Donnerstag, 30. Juli erwartet.
Schon am Mittwoch, 29. Juli, steigen die Temperaturen deutlich an. Dann sind im Land verbreitet bis zu 38 Grad möglich. Am Donnerstag wird es noch heißer: Am Oberrhein rechnet der DWD mit bis zu 40 Grad, im Raum Stuttgart mit 37 bis 38 Grad. Auch abseits der bekannten Hitzegebiete werden hohe Werte erwartet. Auf der Schwäbischen Alb und im mittleren Schwarzwald sind 33 bis 35 Grad möglich. In Ulm kann es bis zu 37 Grad heiß werden. Selbst auf dem Feldberg sind rund 25 Grad drin.
Die Nacht auf Mittwoch, 29. Juli, dürfte laut DWD vorerst die letzte vergleichsweise kühle Nacht sein. Danach werden auch die Nächte belastender. Ab Donnerstag, 30. Juli, sind regional Tropennächte möglich. Dann sinkt die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad.
Was die Hitze für den Alltag bedeutet
Mit der Hitzewelle steigt nicht nur die Belastung für den Kreislauf. Auch das nächtliche Lüften bringt laut DWD spätestens ab der Nacht auf Freitag, 31. Juli, kaum noch Entlastung, weil schwüle Mittelmeerluft in den Südwesten zieht.
- Am Oberrhein sind die höchsten Temperaturen des Landes zu erwarten
- Im Raum Stuttgart und in Ulm wird es ebenfalls mit bis zu 37 oder 38 Grad sehr heiß
- Auf der Schwäbischen Alb und im Schwarzwald bleibt es trotz Höhenlage deutlich über 30 Grad
- In den Nächten kann es ab Donnerstag mancherorts über 20 Grad warm bleiben
Gewitter bringen wohl kaum Abkühlung
Ab Freitag, 31. Juli, steigt nach DWD-Angaben die Gewittergefahr. Betroffen sein können unter anderem das Bergland, die Schwäbische Alb und der Bodensee. Unwetter sind aber auch im Flachland nicht ausgeschlossen. Am Sonntag, 2. August, könnte es örtlich besonders heftig werden.
Eine spürbare Entlastung ist durch die Gewitter nach Einschätzung des DWD aber eher nicht zu erwarten. Die Schauer und Gewitter könnten die Hitze sogar noch unangenehmer machen, weil die Luft schwüler wird.
Trockenheit und Waldbrandgefahr nehmen zu
Für die anhaltende Trockenheit im Südwesten dürften die erwarteten Gewitter kaum helfen. Sie treten voraussichtlich nicht flächendeckend auf. In manchen Regionen könnte sich die Trockenheit sogar weiter verschärfen. Eine mögliche Entspannung sieht der DWD frühestens Anfang August.
Parallel dazu steigt die Waldbrandgefahr deutlich an. Für Donnerstag, 30. Juli, zeigt die DWD-Karte in weiten Teilen Baden-Württembergs die hohen Gefahrenstufen 4 und 5.
Außergewöhnlich warmer Juli
Der bisherige Monat fällt in Stuttgart deutlich zu warm aus. Nach DWD-Angaben lagen 23 der ersten 27 Julitage über dem langjährigen Mittel. Nur ein Tag war normal temperiert, zwei Tage waren zu kalt. Bis Monatsende dürften es 28 zu warme Tage werden. Seit Mai gab es laut DWD bereits vier Hitzewellen in Baden-Württemberg. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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