Heizkosten sparen: Türen zu kalten Räumen schließen
- Auf Stufe 3 bringt die Heizung die Temperatur auf etwa 20 Grad.
- Foto: Silvia Marks/dpa-mag
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Heizkosten sparen. Zwischen unterschiedlich warmen Räumen bleiben die Türen besser geschlossen, denn so sinkt das Risiko für Feuchtigkeit und Schimmel an kalten Wänden. Wer das selten genutzte Ess- oder Schlafzimmer über das warme Wohnzimmer mitheizen will, spart damit nicht automatisch. Strömt warme Luft in den kühleren Raum, bringt sie auch Feuchtigkeit mit. An kalten Wänden und Oberflächen kann diese kondensieren.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale erhöht dieser Temperaturunterschied das Schimmelrisiko. Eine offene Tür ist daher keine geeignete Methode, um wenig genutzte Räume mitzuwärmen.
Auch selten genutzte Zimmer sollten nicht auskühlen
Für wenig genutzte Räume gelten 16 bis 18 Grad Celsius als sinnvolle Orientierung. Das entspricht bei vielen Heizkörperthermostaten ungefähr Stufe 2. Im Wohnzimmer werden etwa 20 Grad Celsius empfohlen, meist Stufe 3. Entscheidend ist ein gleichmäßiges Temperaturniveau ohne große Unterschiede zwischen angrenzenden Zimmern. Geschlossene Türen helfen dabei, dass warme und feuchte Luft nicht in deutlich kühlere Räume gelangt.
Stoßlüften senkt die Feuchtigkeit wirksam
Auch während der Heizsaison bleibt regelmäßiges Lüften wichtig, besonders nach dem Kochen und Duschen. Sinnvoll ist mehrmals täglich weites Öffnen der Fenster, möglichst mit Durchzug. Währenddessen können die Thermostate heruntergedreht werden. Bei kaltem Winterwetter reichen oft fünf Minuten Stoßlüften. An milden Herbsttagen darf es länger dauern. Dauerhaft gekippte Fenster sind dagegen ungünstig, weil die Bauteile rund um das Fenster auskühlen können.
Praktisch bedeutet das: Wenig genutzte Zimmer moderat heizen, Türen zu wärmeren Räumen schließen und Feuchtigkeit regelmäßig hinauslüften. [dpa/red]
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |