Hausbau versichern: Diese 4 Policen schützen Bauherren vor hohen Kosten
- Private Helfer lassen sich über den gesetzlichen Unfallschutz einer Bau-Berufsgenossenschaft absichern. (zu dpa: «Hausbau: Diese 4 Versicherungen sind unverzichtbar»)
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Hausbau versichern. Wer ein Eigenheim baut, kann Schäden auf der Baustelle finanziell absichern und damit hohe Kosten vermeiden. Vier Versicherungen gelten laut Bund der Versicherten (BdV) als besonders wichtig, damit Bauherren bei Unfällen, Feuer oder Diebstahl nicht selbst für den Schaden aufkommen müssen.
Der Bau eines Hauses gehört für viele Menschen zu den größten finanziellen Projekten im Leben. Schon kleine Zwischenfälle auf der Baustelle können hohe Forderungen nach sich ziehen. Deshalb lohnt sich ein Blick auf Versicherungen, die typische Risiken während der Bauphase abdecken.
Der Bund der Versicherten nennt vier Absicherungen, die bei Bauprojekten besonders häufig relevant sind.
Haftpflicht schützt bei Schäden auf der Baustelle
Kommt es zu Schäden am Nachbargrundstück oder wird jemand durch herabfallende Bauteile verletzt, können Schadenersatzforderungen entstehen. In solchen Fällen greift eine Bauherren-Haftpflichtversicherung. Sie bezahlt berechtigte Ansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
«Sofern Bauvorhaben bereits über die Privathaftpflichtversicherung abgesichert sind, sollte unbedingt geprüft werden, ob die dort vereinbarte Versicherungssumme zur tatsächlichen Bausumme passt», rät BdV-Vorständin Bianca Boss. In vielen Policen seien nur kleinere Bauprojekte automatisch eingeschlossen.
Feuer-Rohbauversicherung deckt Brandrisiken
Ein Brand auf der Baustelle kann im schlimmsten Fall den gesamten Rohbau zerstören. Deshalb wird häufig empfohlen, bereits vor Baubeginn eine Feuer-Rohbauversicherung abzuschließen.
Viele Versicherer bieten diese Absicherung für eine begrenzte Zeit beitragsfrei an, wenn später auch die Wohngebäudeversicherung dort abgeschlossen wird. Sobald das Gebäude bezugsfertig ist, muss der Versicherer informiert werden. Dann geht der Schutz in die Wohngebäudeversicherung über.
Schutz bei Unwetter, Diebstahl oder Vandalismus
Während der Bauphase können auch Sturmschäden, gestohlene Materialien oder Vandalismus teuer werden. Eine Bauleistungsversicherung kann solche Schäden abdecken.
Bauherren können vor Abschluss prüfen, ob bereits über das beauftragte Bauunternehmen ein entsprechender Schutz besteht.
Unfallversicherung für private Helfer
Viele Bauherren lassen sich beim Hausbau von Freunden oder Familienmitgliedern helfen. Diese Helfer müssen bei der Bau-Berufsgenossenschaft gemeldet werden. Dort besteht ein gesetzlicher Unfallschutz, falls es bei Arbeiten auf der Baustelle zu einem Unfall kommt.
Die Anmeldung sorgt dafür, dass Helfer im Ernstfall abgesichert sind und Behandlungskosten oder Folgekosten übernommen werden.
Wer beim Hausbau die wichtigsten Risiken früh absichert, verhindert oft hohe Zusatzkosten während der Bauphase. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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