Günstiger tanken: Diese Regeln sparen Autofahrern jetzt bares Geld
- Günstiger tanken: Wann, wo und was? Wer tanken muss und sparen will, stellt sich diese Fragen.
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Günstiger tanken. Wer nach dem Ende des Tankrabatts sparen will, fährt mit Preisvergleichs-Apps, Super E10 statt Super E5 und Tankstopps abseits der Autobahn meist am besten. Seit 1. Juli gelten wieder die regulären Steuersätze. Laut ADAC lagen die Tagesdurchschnittspreise an diesem Tag bei 2,016 Euro für Super E10 und 1,959 Euro für Diesel. Am Vortag waren es 1,923 Euro beziehungsweise 1,859 Euro.
Der Spritpreis hängt weiter von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen der Rohölpreis, der Wechselkurs, der Wettbewerb vor Ort, Transportkosten und die Preissetzung der Mineralölunternehmen. Für Autofahrer bleibt damit vor allem entscheidend, wann und wo getankt wird.
Günstiger tanken: Preisvergleich und E10 bringen oft die größte Ersparnis
Spritpreis-Apps zeigen nicht nur günstige Tankstellen in der Nähe. Sie helfen oft auch dabei, einen günstigeren Zeitpunkt zum Tanken zu finden. Die Datengrundlage seriöser Angebote liefert die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe beim Bundeskartellamt. Tankstellen müssen Preisänderungen für Diesel, Super E5 und Super E10 dorthin melden. Diese Daten gehen anschließend an zugelassene Apps und Portale.
Zu den bekannten Angeboten zählen unter anderem ADAC Drive, Clever Tanken, Pace Drive, Mehr Tanken oder Benzinpreis-Blitz. Entscheidend ist weniger die einzelne App als der konsequente Vergleich vor der Fahrt. Indirekte Rabattprogramme, Coupons oder Mitgliedervorteile sind in den Preislisten nicht immer automatisch eingerechnet.
Wenn für eine günstigere Tankstelle ein Umweg nötig ist, nennt das Portal «Finanztip» eine einfache Rechenhilfe:
- Ersparnis bei der Tankfüllung geteilt durch die Spritkosten pro Kilometer ergibt den maximal sinnvollen Umweg.
Dafür müssen der durchschnittliche Verbrauch des Autos und die Tankgröße bekannt sein. «Finanztip» hat dazu drei Beispielrechnungen veröffentlicht. Für einen Opel Corsa 1.2 mit 70 PS ergibt sich rechnerisch ein maximal lohnender Umweg von 56,25 Kilometern. Beim Volvo XC90 mit 250 PS sind es 47,33 Kilometer. Beim Clubman Mini Cooper S mit 192 PS sind es 37,50 Kilometer.
Diese Werte bilden allerdings nur die Kraftstoffkosten ab. Verschleiß, Wertverlust und der Zeitaufwand sind dabei nicht berücksichtigt. Der ADAC rät außerdem dazu, wenn möglich auf das teurere Super E5 zu verzichten. Nach Angaben des Clubs lassen sich mit Super E10 je Liter im Schnitt 5 bis 6 Cent sparen. In der Regel vertragen alle Benziner ab Produktionsdatum November 2010 Super E10.
Autobahntankstellen sind oft besonders teuer
Vor allem auf Urlaubsfahrten kann der Ort des Tankstopps viel Geld ausmachen. Sprit an Autohöfen oder an Tankstellen in der Nähe der Autobahn ist in der Regel deutlich günstiger als direkt an Autobahntankstellen.
Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe hat laut «Finanztip» im vergangenen Jahr Preisaufschläge von bis zu 48 Cent je Liter an Autobahntankstellen ermittelt. Im Vergleich zu Tankstellen an normalen Straßen sind diese Aufschläge in den vergangenen Jahren im Schnitt deutlich gestiegen.
Am meisten spart am Ende ein niedriger Verbrauch. Vorausschauendes Fahren, weniger Tempo, unnötiges Gewicht im Auto und der richtige Reifendruck senken den Spritbedarf unabhängig vom Tagespreis an der Zapfsäule. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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