Google-Speicher sparen: Android-Backups zählen bald mit
- 15 GB sind schnell verbraucht: Google zählt künftig mehr Backup-Daten ins Speicherkontingent. Wer mehr Platz braucht, muss dann zahlen.
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Android-Backups zählen mit. Android-Nutzer müssen damit rechnen, dass Gerätebackups künftig den freien Google-Speicher verringern. Das kann im Alltag schneller dazu führen, dass die kostenlosen 15 Gigabyte aufgebraucht sind.
Bislang waren die Daten aus dem Android-Gerätebackup von dieser Anrechnung ausgenommen. Künftig sollen auch gesicherte SMS und MMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen und App-Daten auf das Speicherkontingent bei Google angerechnet werden.
Mehr Datensicherung kann den Speicher schneller füllen
Wer viele Daten im Backup speichert, kann ein Smartphone nach Problemen oder beim Wechsel auf ein neues Gerät leichter wiederherstellen. Gleichzeitig steigt damit aber auch der Platzbedarf im Google-Konto.
Auf Android-Smartphones und Tablets lässt sich in den Einstellungen unter Backup oder Sicherung festlegen, welche Gerätedaten überhaupt gesichert werden sollen. Auf Googles Pixel-Geräten ist diese Auswahl bereits möglich.
15 Gigabyte gratis, mehr Speicher kostet extra
Google rechnet schon bisher viele gesicherte Inhalte auf den Kontospeicher an, etwa Fotos, Videos oder ein WhatsApp-Backup. Kostenlos stehen pro Konto 15 Gigabyte zur Verfügung.
Reicht dieser Speicher nicht aus, bleibt nur ein kostenpflichtiges Upgrade. Das kleinste Google-One-Abo umfasst 100 Gigabyte für 2 Euro im Monat. Zum Vergleich bietet Apple in der iCloud 5 Gigabyte gratis und 50 Gigabyte für 1 Euro im Monat.
Für den Alltag bedeutet das vor allem, dass die Backup-Einstellungen auf Android wichtiger werden, wenn der kostenlose Speicher möglichst lange reichen soll. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |