Gewitterfront über Baden-Württemberg: Starkregen und Böen möglich
- Landesweit könnten Gewitter möglich sein, warnt der Deutsche Wetterdienst. (Archivbild)
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Baden-Württemberg. Nach der Hitzewelle müssen sich viele Menschen im Land am Sonntag, 31. Mai, auf kräftige Gewitter und teils starken Regen einstellen. Laut Deutschem Wetterdienst zieht ein deutlicher Wetterumschwung über Baden-Württemberg.
Ein Meteorologe erklärte, dass lokal heftige Gewitter auftreten können. Unklar bleibt jedoch, welche Regionen besonders betroffen sind. „Es müssen alle damit rechnen. Wer getroffen wird, das müssen wir sehen.“ Manche Orte könnten dagegen weitgehend verschont bleiben. Schauerartiger Regen wird jedoch landesweit erwartet.
Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich
Ab dem Mittag kann sich das Wetter nach ersten sonnigen Phasen deutlich verändern. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit für lokale Gewitter. Nach Angaben des Wetterdienstes sind auch kräftige Niederschläge möglich.
Mögliche Begleiterscheinungen der Gewitter sind
- Starkregen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit
- bei Unwettern bis zu etwa 40 Liter in einer Stunde
- Hagel
- schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde
Die Temperaturen erreichen zunächst noch 24 bis 28 Grad. Im Breisgau kann es nahe 30 Grad warm werden. Mit den Gewittern kühlt die Luft jedoch rasch ab. Am Abend werden nur noch etwa 20 bis 16 Grad erwartet. In der Nacht zum Montag, 1. Juni, sinken die Temperaturen auf 9 bis 15 Grad.
Zum Wochenstart etwas ruhiger
Am Montag, 1. Juni, liegen die Höchstwerte laut Wetterdienst zwischen 21 und 25 Grad. Im höheren Bergland werden um 18 Grad erwartet. Anfangs kann es auf der Alb und südöstlich davon noch regnen. Danach bleibt es meist trocken. Am Nachmittag zeigt sich stellenweise wieder die Sonne. Der Wind weht mäßig bis frisch.
Auch am Dienstag, 2. Juni, ziehen viele Wolken über das Land. Bis zum Mittag sind einzelne Schauer möglich. Im Laufe des Nachmittags können erneut Gewitter mit Sturmböen auftreten. Danach ist weiterer Regen möglich. Die Temperaturen erreichen zuvor etwa 19 Grad auf der Zollernalb und bis zu 26 Grad am Rhein. dpa/red
Autor:Anouar Touir aus Ludwigshafen |