Fritzbox fürs Wohnzimmer: Neues Design schafft Ordnung
- Kantig und schlicht: AVM stellt mit dem Router DSL/Fiber 7-90 auf der IFA ein neues Design vor.
- Foto: Fritz! GmbH/dpa-mag
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Fritzbox fürs Wohnzimmer. Die neue Fritzbox DSL/Fiber 7-90 soll die Routerwahl einfacher machen, weil Anschluss, WLAN-Standard und Ausstattung schon am Namen besser erkennbar sind.
Für viele Haushalte ist das praktisch, wenn der Router nicht im Technikschrank verschwindet, sondern sichtbar im Flur, Regal oder Wohnzimmer steht. Fritz zeigt das Modell auf der IFA von Freitag, 4. September, bis Dienstag, 8. September, und verbindet damit ein kantigeres Design mit einer neuen Namenslogik.
Das neue Design macht die Fritzbox wohnlicher
Die bekannten Fritzboxen hatten über Jahre auffällige Kurven und häufig eine weinrot-silberne Farbgebung. Der Wiedererkennungswert war hoch, im Wohnraum wirkte das Gehäuse aber nicht für jeden unauffällig.
Die DSL/Fiber 7-90 ist dagegen schlicht, eckig und weiß gestaltet. Die Kabelführung soll unsichtbarer werden, damit weniger Kabelsalat sichtbar bleibt. Eine Wandmontage bleibt möglich. Auch bei der Bedienung reduziert Fritz die Oberfläche deutlich, denn es gibt nur noch eine Taste und eine LED.
- Schlichtes weißes Gehäuse für Regal, Kommode oder Wand.
- Unsichtbarere Kabelführung für eine aufgeräumtere Optik.
- Eine Taste und eine LED statt vieler Bedienelemente.
- Weiterhin geeignet für klassische Wandmontage.
Die neue Namenslogik hilft beim Vergleichen
Mit der DSL/Fiber 7-90 führt Fritz auch eine neue Bezeichnung für künftige Modelle ein. Zahlenfolgen wie 7490 sollen an Bedeutung verlieren. Stattdessen zeigt der Name künftig stärker, wofür ein Router gedacht ist.
Die Wörter am Anfang stehen für die Anschlussart, bei diesem Modell also DSL und Glasfaser. Die erste Zahl nennt die WLAN-Generation, hier Wi-Fi 7. Die zweite Zahl ordnet das Modell innerhalb der Baureihe ein und gibt Hinweise auf den Funktionsumfang.
Für den Alltag ist das vor allem beim Kaufvergleich hilfreich. Wer einen Glasfaseranschluss nutzt, muss nicht erst tief in technischen Datenblättern prüfen, ob der Router passt. Bei DSL gilt dasselbe.
Wi-Fi 7 und Smart Home stecken im neuen Modell
Die Fritzbox DSL/Fiber 7-90 unterstützt Glasfaser über GPON und AON sowie DSL. Beim WLAN setzt Fritz auf Triband-Wi-Fi-7 mit bis zu 12,2 Gigabit pro Sekunde. Dazu kommen Multi-Gigabit-LAN, DECT und Zigbee für Smart-Home-Geräte.
Auch typische Fritzbox-Funktionen wie Telefonie und VPN bleiben an Bord. Preis und Marktstart nannte Fritz zunächst nicht. Für Haushalte mit funktionierendem Router hängt ein Wechsel deshalb vor allem davon ab, ob Glasfaser, Wi-Fi 7 oder ein aufgeräumteres Gerät im Wohnraum tatsächlich einen spürbaren Nutzen bringen. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |