Franz von Assisi: Zwei neue ARTE-Dokus zum 800. Todestag
- Franz von Assisi - Der Grenzgänger rückt zum 800. Todestag das Leben des Heiligen in den Fokus. Auf ARTE folgen direkt zwei neue Dokus am 3. und 4. Oktober.
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Franz von Assisi - Der Grenzgänger. ARTE nimmt den 800. Todestag von Franz von Assisi zum Anlass für zwei neue Dokumentationen. Am 3. und am 4. Oktober stehen sein Leben und ein besonderer Kunstschatz in Assisi im Mittelpunkt.
Den Auftakt macht am 3. Oktober um 20.15 Uhr der 90-minütige Dokumentarfilm Franz von Assisi - Der Grenzgänger von Regisseur Stefan Ludwig. Der Film geht der Frage nach, wer Franz von Assisi war, und folgt seinen Spuren von Paris bis nach La Verna.
Franz von Assisi - Der Grenzgänger: Von Paris bis zur Begegnung im Kreuzzug
Im Film spielt auch ein erst kürzlich entdecktes Manuskript in Paris eine Rolle. Außerdem führt die Reise nach La Verna, wo Franziskus laut Film wochenlang meditierte.
Ein weiterer Teil der Doku blickt über Europa hinaus: Mitten im Fünften Kreuzzug trifft Franziskus den muslimischen Sultan Al-Kamil. Die Begegnung ordnet der Film als symbolträchtig ein.
Ein Erdbeben, 300.000 Fragmente und fast 30 Jahre Restaurierung
Am 4. Oktober um 16.20 Uhr folgt Der Schatz von Assisi, eine 52-minütige Dokumentation von Paolo Colangeli. Im Zentrum steht die Restaurierung der Fresken in der Basilika von Assisi, die am 26. September 1997 bei einem Erdbeben in über 300.000 Fragmente zerbrachen.
Die Doku schildert die detektivische Arbeit der Restauratoren und begleitet eine der größten Gemälde-Restaurierungen, die sich über fast 30 Jahre zog. Am Ende gelang es, die meisten Teile wieder zusammenzufügen. [red]
Autor:Stephanie Walter aus Wochenblatt Kaiserslautern |