Flughafenparken vor dem Urlaub: Früh buchen spart viel Geld

Teures Pflaster: Für Flughafenparkplätze muss man vor allem in der Hochsaison tief in die Tasche greifen - ein paar Spartipps gibt es dennoch.  | Foto: dpa
  • Teures Pflaster: Für Flughafenparkplätze muss man vor allem in der Hochsaison tief in die Tasche greifen - ein paar Spartipps gibt es dennoch.
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Flughafenparken vor dem Urlaub. Wer in der Ferienzeit mit dem Auto zum Flughafen fährt, spart mit einer frühen Buchung oft spürbar Geld und sichert sich eher noch einen freien Langzeitparkplatz. Nach Einschätzung der Stiftung Warentest sind günstige Stellplätze in der Hochsaison und rund um Feiertage oft schon Wochen vorher vergeben.

Wer spät bucht, muss häufig mit Aufpreisen rechnen. Laut Stiftung Warentest liegen die Preise dann oft 20 bis 30 Prozent höher als für Frühbucher. Teilweise verdoppeln sich die Kosten sogar oder es ist kein Platz mehr verfügbar. Vergleichsportale wie Parkos.de, Parken & Fliegen oder Bigparking.de können bei der rechtzeitigen Reservierung helfen. Als grobe Orientierung gilt eine Buchung bis etwa vier Wochen vor der Abreise.

Öffentliche Straßen rund um den Flughafen sind keine gute Alternative

Vom Ausweichen auf öffentliche Straßen oder unbewachte Flächen in Flughafennähe rät die Stiftung Warentest ab. Dort können Bußgelder, Vandalismusschäden oder auch das Abschleppen des Fahrzeugs zum Problem werden.

An Flughäfen sind vor allem vier Parkplatztypen üblich:

  • Offizielle Parkhäuser direkt auf dem Flughafengelände. Sie bieten kurze Wege zum Terminal und meist eine Bewachung rund um die Uhr. Dafür sind sie mit etwa 70 bis 140 Euro pro Woche meist die teuerste Lösung.
  • Außenparkplätze des Flughafens mit Shuttle-Service. Sie liegen einige Kilometer entfernt, sind aber oft das beste Verhältnis aus Preis und Komfort. Üblich sind rund 35 bis 70 Euro pro Woche.
  • Valet-Parking direkt am Terminal. Das Auto wird samt Schlüssel übergeben, für die Reisedauer geparkt und bei der Rückkehr wieder vorgefahren. Der Komfort ist hoch, ebenso der Preis mit etwa 90 bis 160 Euro pro Woche.
  • Kleine, oft familiengeführte Anbieter mit eigenem Gelände und Shuttle-Service. Sie gehören mit rund 30 bis 65 Euro pro Woche häufig zu den günstigsten Optionen. Qualität und Sicherheitsstandards können aber stärker schwanken.

Vor der Buchung zählen Preis, Versicherung und Zeitpuffer

Für die Auswahl des passenden Parkplatzes hilft zunächst ein Blick auf die eigenen Anforderungen. Relevant sind etwa ein überdachter Stellplatz, ein kurzer Weg zum Terminal oder die Frage, ob der Autoschlüssel beim Anbieter bleiben darf.

Wichtig ist auch der genaue Preisvergleich. Nicht immer sind Shuttle-Fahrten, Einfahrtgebühren oder Versicherungen schon im Endpreis enthalten. Zusätzlich können Bewertungen außerhalb der Anbieter-Webseiten einen ersten Eindruck von Sauberkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit geben. Bei flexiblen Reiseplänen kann zudem ein Tarif mit kostenloser Stornierung sinnvoll sein.

Vor der Abreise kann es hilfreich sein, den Zustand des Fahrzeugs mit Fotos festzuhalten und den Kilometerstand zu notieren. Beim Valet-Parking empfiehlt sich ein Übergabeprotokoll mit Zustandsbeschreibung und Kilometerstand. Auch ein Blick in die Kfz-Versicherung kann sinnvoll sein, etwa bei Schäden auf privaten Parkplätzen oder wenn Dritte das Auto fahren.

Außerdem sollte genug Zeit für die Anfahrt und mögliche Shuttle-Wartezeiten eingeplant werden. Unabhängig vom Anbieter gilt, dass Wertsachen besser nicht im Auto bleiben. Wer Preise, Leistungen und Sicherheitsfragen früh vergleicht, kann das Flughafenparken vor dem Urlaub deutlich entspannter organisieren. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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