Fensterrahmen reinigen: Mit diesen Hausmitteln werden weiße Rahmen wieder strahlend sauber
- Wer Fenster putzt, muss auch die Fensterrahmen reinigen.
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Fensterrahmen reinigen. Fenster glänzen erst dann richtig, wenn auch die Rahmen sauber sind. Mit den passenden Hausmitteln lassen sich Staub, Nikotin, Fett und Verfärbungen oft überraschend einfach entfernen. Je nach Material mit etwas unterschiedlicher Pflege.
Fensterrahmen werden beim Putzen gern übersehen, obwohl sich dort besonders hartnäckige Spuren sammeln: Staub, Ruß, Fingerabdrücke, Ablagerungen und bei weißen Kunststoffrahmen oft auch graue oder gelbliche Verfärbungen. Wichtig ist vor allem, das Material zu beachten: Kunststoff, Holz und Aluminium reagieren unterschiedlich auf Reinigungsmittel und auf zu starkes Schrubben.
Welche Hausmittel machen Fensterrahmen besonders sauber?
Für Fensterrahmen kommen vor allem einfache Hausmittel infrage, die Schmutz lösen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Bei Kunststoffrahmen gelten Zitronensäure, verdünnter Essig und weiße Zahnpasta als besonders wirksam. Laut Utopia hilft Zitronensäure gegen Fett und allgemeinen Schmutz, Essig löst auch hartnäckige Ablagerungen, und weiße Zahnpasta kann verfärbten Kunststoff optisch wieder auffrischen.
Für Holz- und Aluminiumrahmen sind mildere Mittel besser geeignet. Bei lackierten Holzrahmen funktioniert warmes Wasser mit etwas Spülmittel besonders gut, weil die Oberfläche schonend gereinigt wird. Aluminiumrahmen lassen sich ebenfalls mit Spülmittel und einem weichen Tuch säubern; bei stärkeren Verfärbungen kann eine Paste aus Essig, Salz und Mehl helfen. Kratzende Schwämme oder Stahlwolle sind dabei tabu, weil sie Oberflächen beschädigen können.
Diese Hausmittel eignet sich zum Reinigen der Fensterrahmen:
- Zitronensäure mit Wasser
- Essig oder Essigessenz, verdünnt mit Wasser
- Weiße Zahnpasta
- Warmes Wasser mit etwas Spülmittel
- Weißer Stein bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen
- Paste aus Essig, Salz und Mehl für Aluminium
Wie reinigt man am besten Kunststofffenster?
Kunststofffenster gelten als pflegeleicht, ziehen durch statische Aufladung aber oft besonders schnell Schmutz an. Am besten beginnt die Reinigung deshalb immer mit einer sanften Grundreinigung: loser Staub und Ruß sollten zunächst mit einem feuchten, weichen Baumwolltuch entfernt werden.
Auch Fugen und Ecken sollten nicht vergessen werden. Dafür eignen sich angefeuchtete Wattestäbchen oder eine alte Zahnbürste. Anschließend kann je nach Verschmutzungsgrad mit Hausmitteln nachgearbeitet werden. Für normale Verschmutzungen eignet sich Zitronensäure mit etwas Wasser, die mit einem Schwamm aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit wieder feucht abgewischt wird.
Bei stärkeren Ablagerungen funktioniert, laut OBI, eine Mischung aus Essig und handwarmem Wasser im Verhältnis etwa 1:5. Wichtig ist dabei, mit weichen Tüchern zu arbeiten und Rückstände gründlich zu entfernen, damit keine Schlieren oder stumpfen Stellen bleiben. Wer die Rahmen seiner Fenster regelmäßig (zwei mal im Jahr) reinigt, spart sich viel Aufwand.
Wie bekommt man Fensterrahmen wieder richtig weiß?
Weiße Fensterrahmen aus Kunststoff verlieren mit der Zeit oft ihren frischen Ton. Verantwortlich sind meist nicht nur Staub und Fett, sondern auch Nikotin, Ruß oder eingezogene Verfärbungen an stark beanspruchten Stellen. Um den hellen Farbton wieder aufzufrischen, eignet sich weiße Zahnpasta. Sie wird auf einen angefeuchteten Spülschwamm gegeben, in kreisenden Bewegungen aufgetragen und nach kurzer Einwirkzeit mit einem feuchten Lappen entfernt.
Auch Zitronensäure und verdünnter Essig können helfen, wenn die Rahmen eher grau als tief verfärbt wirken. Beide Mittel lösen Schmutz und Fett zuverlässig und bringen helle Kunststoffoberflächen oft sichtbar zum Strahlen. Sind Verfärbungen jedoch bereits tief ins Material oder in alte Oberflächen eingezogen, lässt sich nicht jeder Rahmen vollständig wieder in ein reines Weiß zurückholen. Dann verbessert gründliche Reinigung zwar meist das Aussehen, erreicht aber nicht immer einen Neuzustand.
Wie bekommt man stark verschmutzte Fensterrahmen sauber?
Stark verschmutzte Fensterrahmen brauchen meist mehr als nur einen schnellen Wisch. Entscheidend ist, zuerst grobe Partikel zu entfernen, damit beim Putzen keine Kratzer entstehen. Staub, loser Ruß und Schmutz sollten mit einem weichen feuchten Tuch aufgenommen werden, bevor überhaupt Reinigungsmittel zum Einsatz kommen. Gerade in Fugen und Zwischenräumen sammelt sich viel Schmutz, der sich mit Wattestäbchen oder einer alten Zahnbürste lösen lässt.
Wenn normale Hausmittel nicht mehr ausreichen, kann sogenannter weißer Stein helfen. Dieses Mittel aus Steinflocken, Glycerin und Tonerde wird bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen, Wasserrändern, Flugrost oder Verfärbungen eingesetzt. Allerdings braucht die Reinigung damit etwas Kraft, weil die betroffenen Stellen gründlich poliert werden müssen. Bei alten Holzrahmen gilt zusätzlich: Sind Flecken bereits in den Lack eingezogen, hilft Putzen oft nur begrenzt. Dann bleibt am Ende nur Abschleifen und Neulackieren.
So werden Fensterrahmen richtig gereinigt:
- Material prüfen: Kunststoff, Holz und Aluminium brauchen unterschiedliche Pflege.
- Groben Schmutz entfernen: Staub und losen Ruß mit einem weichen, feuchten Tuch abnehmen.
- Fugen säubern: Ecken, Ritzen und Zwischenräume mit Wattestäbchen oder alter Zahnbürste reinigen.
- Passendes Hausmittel wählen:
Kunststoff: Zitronensäure, Essiglösung oder weiße Zahnpasta.
Holz: warmes Wasser mit etwas Spülmittel.
Aluminium: Spülmittel, bei Bedarf Paste aus Essig, Salz und Mehl. - Kurz einwirken lassen: Reinigungsmittel einige Minuten wirken lassen, aber nicht antrocknen lassen.
- Feucht nachwischen: Rückstände gründlich mit einem sauberen Tuch entfernen.
- Trocknen: Besonders Holzrahmen am Ende sorgfältig trockenreiben.
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |
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