Einbruchrisiko im Urlaub senken: Fotos besser später posten
- Einbruch im Urlaub: Ein Klick fürs Album – und manchmal ein Hinweis für falsche Leute. Urlaubspläne in Social Media am besten nicht öffentlich teilen.
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Einbruch im Urlaub. Wer Bilder und Reisepläne erst nach der Rückkehr veröffentlicht, verringert das Risiko, dass Fremde eine leerstehende Wohnung erkennen. Sicherheitsinitiativen und Polizei raten deshalb zu Zurückhaltung mit öffentlichen Posts während der Reise.
Auch scheinbar harmlose Hinweise können verraten, dass niemand zu Hause ist. Dazu gehören etwa Abwesenheitsnotizen an der Haustür für Paketdienste. Sie signalisieren deutlich, dass eine Wohnung längere Zeit leer steht und können Einbrechern zusätzliche Hinweise geben.
Stattdessen wirkt es sicherer, wenn eine Wohnung während des Urlaubs bewohnt erscheint. Das Netzwerk Zuhause sicher empfiehlt zum Beispiel, den Briefkasten regelmäßig von vertrauten Personen leeren zu lassen. Auch eine Tageszeitung kann sonst schon nach wenigen Tagen zeigen, dass niemand vor Ort ist.
Soziale Netzwerke können Hinweise auf Wohnort geben
Besonders aufmerksam sollte mit Informationen in sozialen Netzwerken umgegangen werden. Nach Angaben der Initiative K-Einbruch können Kriminelle solche Hinweise nutzen, um potenzielle Ziele auszuspähen. Beiträge über besuchte Veranstaltungen lassen oft Rückschlüsse auf die Wohnregion zu.
Auch Fotos vom eigenen Zuhause können Hinweise liefern. Bilder von einer neu gebauten Terrasse oder einer frisch gestrichenen Fassade können es erleichtern, ein bestimmtes Haus zu identifizieren.
Die Initiative rät deshalb, Urlaubsbilder höchstens direkt an einzelne Personen oder in geschlossenen Gruppen zu teilen. Öffentlich sichtbar sollten sie besser erst nach der Rückkehr erscheinen.
Diese Alltagszeichen lassen eine Wohnung bewohnt wirken
Neben zurückhaltenden Social-Media-Posts können mehrere kleine Maßnahmen helfen, Abwesenheit weniger offensichtlich erscheinen zu lassen:
- Licht in verschiedenen Räumen zu unterschiedlichen Zeiten einschalten lassen, etwa über Zeitschaltuhren oder Apps.
- Rollläden morgens öffnen und abends schließen lassen, wenn möglich durch Nachbarn.
- Bei längerer Abwesenheit sichtbare Rasenflächen gelegentlich mähen lassen.
Solche einfachen Maßnahmen sorgen dafür, dass eine Wohnung auch während einer Reise nach Alltag aussieht und damit weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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