E-Transporter für Betriebe: Chinesischer Hersteller Geely greift deutschen Markt an
- Der Bruder mit mehr Dach über dem Kopf: Der Farizon SV soll in sechs Versionen kommen – mit unterschiedlichen Längen und Dachhöhen.
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E‑Transporter für Betriebe. Für Handwerk, Lieferdienste und kommunale Fuhrparks wächst die Auswahl an elektrischen Transportern. Der chinesische Geely‑Konzern bringt mit seiner Marke Farizon zwei neue Modelle nach Deutschland, die preislich unter vielen etablierten E‑Transportern starten.
Zum Marktstart kommt der Kastenwagen V7E. Laut Hersteller beginnt der Preis bei rund 32.600 Euro. Verbaut ist ein Akku mit 67 Kilowattstunden im 400‑Volt‑System. Damit sollen nach Norm bis zu 328 Kilometer Reichweite möglich sein. Der Transporter ist knapp fünf Meter lang, fährt maximal 120 km/h und bietet etwa 6,5 Kubikmeter Ladevolumen bei rund 1,2 Tonnen Nutzlast.
Größeres Modell mit mehr Varianten
Darüber positioniert Farizon den größeren Transporter SV. Das Modell soll mindestens 44.900 Euro kosten und in sechs Varianten mit unterschiedlichen Längen und Dachhöhen erhältlich sein. In der kürzesten Version misst der Transporter 5,50 Meter und erreicht bis zu 135 km/h.
Der SV nutzt einen Akku mit 83 Kilowattstunden. Die mögliche Reichweite gibt der Hersteller ebenfalls mit rund 330 Kilometern an.
Beim Laden sind die Leistungen allerdings begrenzt. Wechselstromladen ist laut Hersteller mit bis zu 11 Kilowatt möglich. Am Schnelllader sollen knapp 100 Kilowatt erreicht werden.
Mit den beiden Modellen tritt ein weiterer Anbieter in den Markt für elektrische Lieferwagen ein, der bisher vor allem von europäischen Herstellern geprägt ist. Für Betriebe bedeutet das vor allem mehr Auswahl bei Größe, Preis und Ausstattung im wachsenden Segment der E‑Transporter. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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