Dubai-Reisen wieder möglich: Auswärtiges Amt lockert Hinweis
- Das Auswärtige Amt hat die Reisehinweise für Dubai, Abu Dhabi und auch für die Golfstaaten Oman, Bahrain und Katar geändert.
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Dubai-Reisen. Urlaubsreisen in die Vereinigten Arabischen Emirate gelten aus deutscher Sicht wieder als weniger riskant. Das Auswärtige Amt rät nicht länger von Reisen nach Dubai oder Abu Dhabi ab und hat seine Hinweise für mehrere Staaten der Golfregion angepasst.
Auch für Oman, Bahrain und Katar wurde der Sicherheitshinweis am Dienstag, 24. Juni, am Abend geändert. Zuvor hatte das Ministerium wegen der militärischen Spannungen zwischen Iran und den USA zunächst vor Reisen in die Golfregion gewarnt und später noch dringend davon abgeraten.
Hintergrund ist eine gemeinsame Absichtserklärung der beiden Staaten zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen. Nachdem diese Vereinbarung in der vergangenen Woche unterzeichnet wurde, entfällt nun auch das bisherige dringende Abraten von Reisen in mehrere Golfstaaten.
Sicherheitslage kann sich weiterhin schnell ändern
Trotz der Lockerung weist das Auswärtige Amt weiterhin auf Risiken hin. In den aktuellen Reisehinweisen heißt es: "Es besteht weiterhin das Risiko, dass sich die Sicherheitslage in der Region verschärft und es erneut zu Kampfhandlungen, militärischen Schlägen gegen Staaten in der Region sowie Sperrungen des Flugverkehrs kommt."
Für einige Länder gelten weiterhin strengere Hinweise. Von Reisen nach Kuwait rät das Auswärtige Amt weiterhin ab. Für Saudi-Arabien betrifft diese Empfehlung nur noch Teile des Grenzgebiets zum Jemen. Unverändert gewarnt wird außerdem vor Reisen in den Irak und in den Iran.
Unterschied zwischen Sicherheitshinweis und Reisewarnung
Das Auswärtige Amt unterscheidet bei seinen Bewertungen zwischen verschiedenen Stufen.
- Ein Abraten von Reisen gilt als Sicherheitshinweis. Damit macht das Ministerium auf besondere Risiken aufmerksam.
- Eine Reisewarnung ist deutlich strenger. Sie gilt als dringender Appell, Reisen in ein Land oder eine Region zu unterlassen.
Eine Reisewarnung ist zwar kein offizielles Reiseverbot. Reiseveranstalter bieten für solche Ziele in der Praxis jedoch meist keine Pauschalreisen an. Gleichzeitig gilt eine Warnung häufig als Hinweis auf außergewöhnliche Umstände. In solchen Fällen können gebuchte Pauschalreisen in der Regel kostenfrei storniert werden.
Einige Veranstalter hatten bereits Anfang Mai wieder Reisen etwa nach Dubai buchbar gemacht, nachdem die Reisewarnung aufgehoben und in ein dringendes Abraten umgewandelt worden war. Andere Anbieter zeigten sich zunächst zurückhaltender. Die neue Einstufung erleichtert nun erneut die Planung von Reisen in die Golfregion. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |