Digital Cleanup Day: So wird der Daten-Frühjahrsputz konkret
- Datenmüll kostet nicht nur Speicherplatz, sondern kann auch Energie für Speicherung und Datentransfer binden. Mit wenigen Aufräum-Schritten lässt sich der digitale Ballast im Alltag reduzieren.
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Digital Cleanup Day Tipps. Unnötige Dateien, alte Accounts und doppelte Fotos zu löschen, kann den digitalen Ballast verringern und damit den Energiebedarf für Speicherung und Datentransfer senken.
Im Alltag zeigt sich das oft in überquellenden Postfächern, vollen Cloud-Ordnern und mehreren Backups, die seit Jahren mitlaufen. Das staatliche Umweltzeichen Blauer Engel und das Umweltbundesamt ordnen den Aktionstag als Anlass ein, den eigenen Umgang mit Daten zu prüfen und bei Hard- und Software auf effizientere Lösungen zu achten.
Auch wenn Daten unsichtbar wirken, laufen im Hintergrund Rechenzentren und Netze, die für Speicherung, Kühlung und Übertragung Strom benötigen. Auf der offiziellen Website des Digital Cleanup Day wird als Größenordnung genannt, dass internetbezogene Emissionen bei rund 900 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr liegen und weiter steigen.
Was beim Aufräumen wirklich zählt und was es bringt
Der Nutzen entsteht vor allem dort, wo Daten dauerhaft gespeichert oder mehrfach vorgehalten werden. Das betrifft nicht nur den PC, sondern auch Smartphones, Tablets, Mail-Postfächer und Cloudspeicher. Der Blaue Engel verweist außerdem darauf, dass es für Green IT in Deutschland unabhängige Kriterien gibt, etwa für datensparsam programmierte Software und energieeffiziente Rechenzentren.
Praktische Schritte für Smartphone, Tablet und PC
- Benutzerkonten prüfen: Verwaiste Accounts, die nicht mehr genutzt werden, können gelöscht werden. Das reduziert Datenbestände und kann nebenbei die Integrität privater Daten verbessern.
- Digitalen „Müll“ entfernen: Nicht mehr benötigte Dateien, Programme, E-Mails sowie doppelt gespeicherte Foto- und Videodateien lassen sich aussortieren.
- Backups und Cloudspeicher kontrollieren: Archivierte Daten erhöhen den Bedarf an Speicher, Kühlung und Datentransfer. Wer Backup-Routinen prüft, findet häufig Kopien, die nicht mehr nötig sind.
- Papierkorb konsequent leeren: Gelöschte Dateien belegen oft weiter Speicher, bis der Papierkorb regelmäßig geleert wird.
Green IT einordnen: Orientierung beim Kauf und bei Software
Der Blaue Engel beschreibt, dass die Vergabekriterien regelmäßig an den Stand von Wissenschaft und Forschung angepasst werden. Genannt werden unter anderem energie- und datensparsam programmierte Software, emissionsarme Drucker sowie schadstoffarme und gut reparierbare Computer-Mäuse. Die praktische Konsequenz für den Alltag ist vor allem: Bei Neuanschaffungen oder Software-Entscheidungen kann ein unabhängiges Umweltzeichen helfen, Effizienz und Langlebigkeit mitzudenken.
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Thorsten Kornmann aus Karlsruhe |