Die Spur: Was „Putins Kanonenfutter“ in Kenia und Indien zeigt
- Die Spur: Die Doku „Putins Kanonenfutter“ thematisiert Rekrutierung aus dem Ausland für den Krieg gegen die Ukraine und ist im ZDF abrufbar.
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Die Spur. Zwei neue ZDF-Dokus nehmen gerade sehr unterschiedliche Schauplätze in den Blick. „Putins Kanonenfutter – Wie Ausländer an die Front gelockt werden“ und „Mullahs, Macht, Milizen – Irans Einfluss in Nahost“ sind bereits im ZDF zu streamen und laufen auch linear am 22. Juli um 23.30 Uhr und um 0.15 Uhr.
Im Mittelpunkt steht einmal die Frage, wie Russland für den Krieg gegen die Ukraine auch im Ausland neue Kämpfer rekrutiert, teils mit fragwürdigen Methoden. Die zweite Doku zeigt, wie Iran in mehreren Ländern der Region politisch, militärisch und wirtschaftlich Einfluss nimmt.
Die Spur: Wie Ausländer in russische Uniformen geraten
Für „Putins Kanonenfutter – Wie Ausländer an die Front gelockt werden“ recherchiert ZDF-Reporter Arndt Ginzel in der Ukraine, in Kenia und Indien. Die Doku beschreibt, dass Männer aus Ländern wie Kenia, Indien, Nepal, Sri Lanka, Kuba oder aus Zentralasien in russische Uniformen geraten.
Dabei geht es auch um die Wege, über die sie angeworben werden: teils über Geld, teils über Arbeits- oder Studienversprechen. Nach ukrainischen Angaben sollen mehr als 18.000 ausländische Kämpfer auf russischer Seite im Einsatz sein.
Irans Einfluss: Waffen, Parteien und Milizen
Die „auslandsjournal“-Doku „Mullahs, Macht, Milizen – Irans Einfluss in Nahost“ begleitet ZDF-Korrespondentin Golineh Atai, Leiterin des ZDF-Studios in Kairo, in den Irak, nach Syrien, in den Libanon und in den Jemen. Im Film geht es darum, wie das iranische Regime unter anderem durch Waffenlieferungen, politische Parteien und schiitische Milizen in Nachbarstaaten hineinwirkt.
Die Doku ordnet das als Teil einer Staatsdoktrin ein, die Islamische Revolution zu verbreiten, und nennt als Ziel eine „Achse des Widerstands“ im Nahen Osten. Der Film beleuchtet zudem, wie diese Strategie Konflikte in der Region begünstigt, Demokratiebewegungen unterdrückt und ganze Gesellschaften destabilisiert. [red]
Autor:Katharina Wirth aus Herxheim |