Die Hexenprozesse von Essex: Drei Fälle aus 80 Jahren
- Die Hexenprozesse von Essex: Eine Dokumentation untersucht historische Hexenprozesse in der englischen Grafschaft Essex.
- Foto: Sky HISTORY/The HISTORY Channel
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Die Hexenprozesse von Essex. Drei historische Fälle führen in eine Zeit, in der Frauen in Großbritannien der Hexerei beschuldigt und hingerichtet wurden. Der neue Doku-Dreiteiler fragt, wie es zu diesen Verfolgungen kam und wer hinter den Anklagen stand.
Moderator Rylan Clark und die Wissenschaftlerin Prof. Alice Roberts untersuchen Prozesse aus den Jahren 1566, 1582 und 1645. Der HISTORY Channel zeigt die deutsche TV-Premiere am 31. Oktober ab 20.15 Uhr, außerdem steht die Dokumentation auf Abruf bereit.
Die Hexenprozesse von Essex: Drei Fälle im Mittelpunkt
Die erste Folge widmet sich Agnes Waterhouse, ihrer Tochter Joan und ihrer Schwester Elizabeth. Die drei Frauen mussten sich nach einem neuen Gesetz gegen Hexerei vor Gericht verantworten. Danach führt die Spur nach St. Osyth. Dort beschuldigten Menschen nach einem Streit und dem Tod eines Kindes im Jahr 1582 insgesamt 14 Frauen der Hexerei. Im dritten Teil geht es nach Manningtree. Der selbsternannte „Witchfinder General" Matthew Hopkins verfolgte dort 1645 gemeinsam mit John Stearne Frauen und suchte nach vermeintlichen „Teufelsmalen". Die Hexenverfolgungen in Essex dauerten bis 1647 an.
Gerichtsakten und Spurensuche an historischen Orten
Clark und Roberts werten Originalgerichtsakten aus und besuchen die Orte in Essex, an denen die angeklagten Frauen lebten und starben. Dabei unterstützt sie ein Team aus Historikerinnen und Historikern, Psychologinnen und Psychologen sowie medizinischen Fachleuten. Zu den Fachleuten zählen der Historiker Prof. Ronald Hutton sowie die Literaturwissenschaftlerinnen Prof. Nandini Das und Prof. Marion Gibson. Nachgestellte Szenen, Interviews und eine kriminalistische Spurensuche in einem eigens eingerichteten Ermittlungsraum verbinden die historischen Fälle mit den ausgewerteten Dokumenten.
Roberts war bereits in mehreren Dokumentationen des HISTORY Channel zu sehen. Rylan Clark ist unter anderem als Moderator der BBC-Dokumentation „Rob and Rylan’s Grand Tour" bekannt und kommentierte 2018 und 2019 die britischen Halbfinals des Eurovision Song Contest. Als Einwohner von Essex brachte er zudem Ortskenntnis und persönliche Anekdoten über die Drehorte ein.
„Ich wollte verstehen, wie eine Gesellschaft so aus dem Ruder geraten konnte", sagt Prof. Alice Roberts in einem Interview zur Dokumentation. „Die Hexenprozesse von Essex" entstand unter dem Originaltitel „Witches of Essex" für Sky HISTORY in Zusammenarbeit mit Mindhouse TV. Regie führte Paul Olding. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |