Die Friesenjunkies: Sylvie Meis in ungewohnter Serienrolle
- Die Friesenjunkies: Sylvie Meis in ungewohnter Serienrolle
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Die Friesenjunkies. Sylvie Meis tauscht die After-Show-Party gegen eine Entzugsklinik auf Sylt: In der achtteiligen Impro-Dramedy übernimmt sie erstmals eine deutsche Serien-Hauptrolle. Ihre Figur Madison ist medikamentenabhängig und muss sich in der Klinik Isebek mit den eigenen Dämonen auseinandersetzen.
Die Serie von Oskar und Emil Belton spielt in einer luxuriösen, aber in die Jahre gekommenen Einrichtung, in der Prominente, Millionäre und ganz normale Menschen gemeinsam gegen ihre Süchte kämpfen. Zwischen Einzelgesprächen, Medikamentenausgabe und Billard-Abenden geht es um Selbstwert und Selbstfindung, aber auch um Freundschaft, Sehnsucht und Verliebtsein.
Die Friesenjunkies: Ein ungewöhnlicher Seriencast
Neben Sylvie Meis gehören Martin Brambach als alkoholkranker Buggi, Shadi Eck als hochsensibler Falko und Lera Abova als impulsive Holly zum zentralen Ensemble. Stephan Luca spielt den exzentrischen Schauspieler Roland Vestergaard, während Nicole Heesters als ehemalige Mode-Ikone Gabi und Arman Kashani als Cyrus, Erbe einer reichen persischen Dynastie, für weitere Geschichten aus der Klinik sorgen.
Auch hinter den Kulissen der Isebek gibt es reichlich Stoff: Marie-Lou Sellem spielt die Chefärztin Prof. Dr. med. Kowalke, Peter Kurth übernimmt die Rolle des Psychiaters Dr. Mangerius. David Schütter, Pheline Roggan, Sönke Möhring und Marie Lina Smyrek sind als Mitglieder des therapeutischen Teams zu sehen, Ute Böhnke und Maradona Akkouch spielen Pflegekräfte.
„Die Rolle der Madison gibt mir die Möglichkeit, eine Facette zu zeigen, die das Publikum so noch nicht kennt. Aber genau solche Herausforderungen liebe ich: Raus aus der Komfortzone, etwas Neues ausprobieren und sich selbst dabei vielleicht ein bisschen überraschen“, sagt Sylvie Meis über ihre Serienrolle.
Improvisation statt glatt polierter Klinikgeschichte
Die Belton-Brüder setzen bei ihrer Dramedy auf Improvisation und führen selbst Regie. Für Oskar und Emil Belton liegt der Reiz des Schauplatzes darin, dass die Figuren in der Suchtklinik an ihre Grenzen kommen und dadurch Konfliktpotenzial entsteht.
„Am Ende hat keiner Lust, Geschichten von Menschen zu hören, bei denen alles glatt läuft. Menschen, die in eine Suchtklinik gehen, machen eine harte Zeit durch und stoßen an ihre Grenzen. Es gibt also viel Konfliktpotenzial - und das ist natürlich immer gut für einen Stoff“, erklären Oskar und Emil Belton.
Die Deutschlandpremiere findet am 25. September beim FilmFest Hamburg statt, wo die Serie die Sektion „Televisionen“ eröffnet. In den Wettbewerb um den Hamburg Producers Award „Deutsche Serien“ ist sie ebenfalls aufgenommen.
Start in der ARD Mediathek und im Ersten
Ab dem 6. November stehen alle acht Folgen in der ARD Mediathek bereit. Im Ersten laufen zwei späte Ausstrahlungstermine: am 13. November ab 23.50 Uhr sowie am 14. November ab 23.40 Uhr.
Damit treffen in Isebek bekannte Gesichter aus Fernsehen und Kino auf Figuren, die mit Sucht, Rückfällen und persönlichen Konflikten umgehen müssen. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |