Deutscher Dokumentarfilmpreis: Nominierungen für 2026 stehen fest
- Deutscher Dokumentarfilmpreis: Die Preisverleihung findet am 12. November im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg statt.
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Deutscher Dokumentarfilmpreis. Zehn Dokumentarfilme haben es aus mehr als 70 Einreichungen auf die Shortlist geschafft, nun stehen die Nominierungen für 2026 fest. In den Kategorien Hauptpreis, Förderpreis und Musikfilmpreis treten jeweils drei Filme an.
Der SWR gab die Auswahl am 16. Oktober bei der Programmpressekonferenz des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg bekannt. Die Preisverleihung findet am 12. November im Rahmen der Award Ceremony des 75. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg im Karlstorbahnhof Heidelberg statt.
Deutscher Dokumentarfilmpreis: Drei Kategorien, drei Juryschritte
Nominierungen in der Kategorie Hauptpreis:
- "Achtundzwanzig - Der Weg entsteht im Gehen", Regie: Cornelia Grünberg
- "All My Sisters", Regie: Massoud Bakhshi
- "Zirkuskind", Regie: Julia Lemke / Anna Koch
Nominierungen in der Kategorie Förderpreis:
- "Fassaden", Regie: Alina Cyranek
- "Sabat - Ein Diplomat verschwindet", Regie: Anna Maria Beeck
- "Where The Waves Took Her", Regie: Jana Stallein
Nominierungen in der Kategorie Musik:
- "Evil-E - Eva Ries und der Wu-Tang Clan", Regie: Jermain Raffington / Julian Brimmers
- "Ich will alles. Hildegard Knef", Regie: Luzia Schmid
- "Primadonna or Nothing", Regie: Juliane Sauter
Über den Hauptpreis und den Förderpreis entscheidet eine fünfköpfige Jury aus dem Film- und Kunstbereich. Eine eigene Fachjury übernimmt die Auswahl für den Musikfilmpreis.
Der Hauptpreis, den SWR und Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gemeinsam mit Beteiligung der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg vergeben, ist mit 20.000 Euro dotiert. Der Förderpreis des Hauses des Dokumentarfilms umfasst 3.000 Euro, für den Musikfilmpreis stellt der SWR 5.000 Euro bereit.
Wer über die Preise entscheidet
In der Jury für Hauptpreis und Förderpreis sitzen unter anderem die Schauspielerin und Schriftstellerin Adriana Altaras, der niederländische Filmregisseur Daniel Abma, die SPIEGEL-Korrespondentin für die Arabische Welt Dunja Ramadan sowie der Regisseur und Filmproduzent Franz Böhm. Komplettiert wird das Gremium durch den österreichischen Fernsehjournalisten und Moderator Martin Thür.
Die Fachjury für den Musikfilmpreis bilden die Sängerin, Komponistin, Gesangslehrerin und Hochschuldozentin Prof. Fola Dada, die Regisseurin und Autorin Clara Stella Hüneke sowie der Regisseur Jan Heck. Hüneke und Heck erhielten den Deutschen Dokumentarfilmpreis in der Kategorie Musik bereits 2025 beziehungsweise 2024.
Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird seit 2009 vom SWR gemeinsam mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg vergeben. Die nächste Entscheidung fällt am 12. November im Karlstorbahnhof Heidelberg. [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |