Cyberversicherung für Privatleute: So hoch ist die Leistung

Erst mal checken, was schon da ist: In vielen Fällen ist man mit den bereits vorhandenen Policen auch gegen die Folgen von Cybercrime gut geschützt. | Foto: Zacharie Scheurer/dpa-mag
  • Erst mal checken, was schon da ist: In vielen Fällen ist man mit den bereits vorhandenen Policen auch gegen die Folgen von Cybercrime gut geschützt.
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Cyberversicherung. Für Privatpersonen liegen die Versicherungssummen bei einer Cyberversicherung meist zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Das hilft bei der Einordnung, ob eine eigene Police im Alltag überhaupt nötig ist oder ob bestehende Verträge schon Teile des Risikos abdecken.

Eine eigenständige Cyberversicherung ist für Privatpersonen nicht immer die naheliegendste Lösung. Denn je nach Schaden können auch Hausratversicherung, Rechtsschutzversicherung oder private Haftpflichtversicherung einspringen, etwa bei Folgen von Virenbefall oder Identitätsdiebstahl.

Laut einer Umfrage von Bitkom Research hatten 2025 nur zwei Prozent der Internetnutzenden in Deutschland eine eigenständige Cyberversicherung abgeschlossen. Das zeigt, dass solche Policen im Privatbereich bislang eher die Ausnahme sind.

Versicherer begrenzen einzelne Risiken oft mit Sublimits

Wenn eine Cyberversicherung besteht, leisten Versicherer meist bis zu einer vereinbarten Summe pro Jahr oder pro Schadenfall. Besonders risikoreiche Bausteine werden dabei häufig über sogenannte Sublimits begrenzt, wie Lukas Spohr vom IT-Branchenverband Bitkom erklärt.

Sublimits sind Summenbegrenzungen für einzelne Kostenarten. Damit senken Versicherer ihr Risiko, weil Cyber-Schäden sehr unterschiedlich ausfallen können und oft schwer kalkulierbar sind.

Typisch sind 10.000 bis 50.000 Euro je nach Baustein

Nach Angaben von Lukas Spohr können Schäden zeitversetzt auftreten. Auch Folgekosten wie Lösegeldforderungen oder Kontoschäden seien in ihrer Höhe oft kaum vorhersehbar. Zudem lasse sich die Häufigkeit solcher Schäden nur schwer bestimmen.

Auch eine Selbstbeteiligung ist bei solchen Policen keine Seltenheit. Sie dient laut Spohr dazu, das Risiko von Missbrauch durch Versicherungsnehmer zu senken. Im Privatbereich liegen typische Versicherungssummen je nach Baustein und versicherter Gefahr zwischen 10.000 und 50.000 Euro.

Für den Alltag bedeutet das vor allem, die vereinbarte Gesamtsumme, mögliche Sublimits und bereits vorhandene Versicherungen genau einzuordnen. dpa/red

Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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