Coffee-to-go-Becher entsorgen: Das gehört wirklich wohin
- Fühlt sich nach Papier an, ist aber oft Verbundverpackung: Coffee-to-go-Becher gehören in der Regel in die Gelbe Tonne statt ins Altpapier.
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Coffee-to-go-Becher entsorgen. Leere Coffee-to-go-Becher gehören meist in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack und nicht ins Altpapier. Das erleichtert die richtige Mülltrennung im Alltag, weil die Becher zwar nach Pappe aussehen, innen aber in der Regel mit Kunststoff beschichtet sind.
Nach Angaben der Initiative "Mülltrennung wirkt" gelten solche Becher deshalb als Verbundverpackungen. Für die Entsorgung zählt also nicht die Außenschicht, sondern das Material insgesamt.
Nicht nur der Becher entscheidet über die richtige Tonne
Oft fallen beim Mitnehmkaffee noch weitere Teile an, die getrennt entsorgt werden sollten:
- Der Kunststoffdeckel gehört wie der leere Becher in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
- Die Papierbanderole oder Pappmanschette kommt in die Altpapiertonne.
- Rührstäbchen aus Holz gehören in den Restmüll.
Ähnlich ist es bei vielen Kartonverpackungen für cremige Torten und feuchte Kuchen. Sind sie innen mit Kunststoff beschichtet, gehören auch sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Beschichtete Trennpapiere und Kunststofffolien sind dort ebenfalls richtig. Papptabletts und Einschlagpapier kommen dagegen ins Altpapier.
Mehrweg senkt den Müll im Alltag
Wer Abfall vermeiden will, kann für unterwegs auf Mehrwegbehälter setzen. Die Verbraucherzentralen empfehlen dafür etwa Edelstahlbecher, Edelstahlflaschen und Edelstahldosen, weil sie leicht, bruchfest, langlebig, geschmacksneutral und gut zu reinigen sind.
Aus Gesundheitssicht gelten auch Glas und Porzellan als geeignet, sie sind aber schwerer und zerbrechlicher. Bei Kunststoffbehältern verweisen die Verbraucherzentralen auf Mehrwegprodukte aus Polypropylen, die ohne Weichmacher auskommen.
Für den Alltag gilt damit eine einfache Einordnung. Beim leeren Coffee-to-go-Becher ist meist die Gelbe Tonne richtig, auch wenn der Becher wie Papier wirkt. dpa/red
Autor:Sarah Isele aus Mannheim-Nord |