BMW i7 Facelift: Dieses Elektro-Flaggschiff soll das Laden und Fahren revolutionieren
- Facelift für den 7er: Neben zahlreichen Ergänzungen und Verfeinerungen bei Ausstattung und Ambiente hat BMW zudem die Assistenzsysteme verbessert. (zu dpa: «BMW 7er erhält Technik der Neuen Klasse»)
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BMW i7. Mehr als 700 Kilometer Normreichweite und schnelleres Laden sollen mit dem nächsten Update der Luxuslimousine möglich werden. BMW überträgt erstmals Technik aus der sogenannten „Neuen Klasse“ auf ein bestehendes Modell und rüstet den 7er sowie die Elektroversion i7 damit deutlich auf.
Die überarbeitete Generation des Flaggschiffs feiert ihre Weltpremiere auf der Automesse in Peking. Bestellungen sollen ab Mai möglich sein. Die Markteinführung ist für Juli geplant. Die Preise beginnen laut Hersteller bei 117.900 Euro für den Verbrenner und bei 121.400 Euro für den vollelektrischen i7.
Neue Batterien bringen mehr Reichweite und schnelleres Laden
Der i7 erhält neue Akkus mit einer Kapazität von 112,5 Kilowattstunden. Damit sind laut BMW im besten Fall mehr als 700 Kilometer Normreichweite möglich. Geladen werden kann künftig mit bis zu 250 Kilowatt.
Neu ist außerdem ein sogenanntes preisgesteuertes Laden. Dabei wählt das System automatisch Zeitfenster, in denen Strom günstiger verfügbar ist. Das kann vor allem beim Laden zu Hause helfen, Stromkosten zu senken.
Der i7 wird in drei Leistungsstufen angeboten:
- i7 xDrive50 mit 335 Kilowatt Leistung (455 PS)
- i7 xDrive60 mit 400 Kilowatt Leistung (544 PS)
- i7 M70 xDrive mit 500 Kilowatt Leistung (680 PS)
Neue Anzeigen direkt unter der Frontscheibe
Neben der Antriebstechnik übernimmt der 7er auch das neue Anzeige- und Bedienkonzept aus der Plattform der „Neuen Klasse“. Dazu gehört ein Panoramic Vision Display am unteren Rand der Frontscheibe. Ergänzt wird es durch ein neues Lenkrad und einen frei stehenden Touchscreen über der Mittelkonsole. Erstmals bekommt der Beifahrer im 7er zudem ein eigenes Display serienmäßig.
Auch das äußere Erscheinungsbild wird leicht verändert. Erkennbar ist das Facelift unter anderem an einer beleuchteten BMW-Niere und schmaleren Scheinwerfern.
Verbrenner, Diesel und Plug‑in‑Hybrid bleiben im Angebot
Neben der Elektroversion bleibt der 7er auch mit klassischen Antrieben im Programm. In Deutschland startet die Baureihe künftig als 740 xDrive mit einem Mild‑Hybrid‑Benziner und 294 Kilowatt Leistung (400 PS).
Ab Herbst soll zusätzlich ein Sechszylinder-Diesel mit 230 Kilowatt Leistung (313 PS) im Modell 740d xDrive verfügbar sein. Außerdem sind zwei Plug‑in‑Hybride geplant. Sie leisten 360 Kilowatt (489 PS) oder 450 Kilowatt (612 PS) und erreichen laut Hersteller rund 80 Kilometer elektrische Reichweite.
Verbessert wurden auch die Fahrerassistenzsysteme. Freihändiges Fahren auf der Autobahn soll nun von der Auffahrt bis zur Ausfahrt funktionieren, auch über Autobahnkreuze hinweg. In Städten unterstützt das System zusätzlich beim Abbiegen oder beim Fahren durch Kreisverkehre.
Damit zeigt sich, wie neue Elektro‑ und Displaytechnik schrittweise auch in bestehenden Luxusmodellen Einzug hält. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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