Blutspenden brechen ein: DRK warnt vor Engpässen
- Viele Blutspender in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hätten in den vergangenen Tagen Termine kurzfristig abgesagt, teilte der DRK-Blutspendedienst West mit. (Archivbild)
- Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
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Südwesten. Blutkonserven könnten in den kommenden Wochen knapper werden: Im Südwesten sind wegen der Hitzewelle deutlich weniger Spenden eingegangen.
Nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes West blieb die Zahl der Spenderinnen und Spender bei vielen Terminen zuletzt klar hinter dem Bedarf zurück. Viele Menschen hätten ihre Spende verschoben oder kurzfristig abgesagt. Dadurch seien rund 40 Prozent weniger Blutspenden zusammengekommen, als für eine stabile Versorgung nötig seien.
DRK ruft zu Blutspenden bei kühleren Temperaturen auf
Der Blutspendedienst appelliert deshalb an alle spendefähigen Menschen, die aktuell etwas niedrigeren Temperaturen für eine Spende zu nutzen. Ziel sei es, die angespannte Versorgungslage mit Blutpräparaten wieder zu stabilisieren.
Sommerferien verschärfen die Lage
Zusätzliche Sorgen bereiten dem DRK die begonnenen Sommerferien in Rheinland-Pfalz und im Saarland. In Nordrhein-Westfalen beginnen die Schulferien am Montag, 20. Juli. Erfahrungsgemäß gehe die Zahl der Blutspenden in der Ferienzeit weiter zurück, obwohl der Bedarf gleich bleibe.
DRK-Sprecher Stephan David Küpper erklärte, Hitze und Ferien seien jedes Jahr eine besondere Herausforderung. Wer jetzt Blut spende, helfe mit, Engpässe in den Sommerwochen zu verhindern.
Nach eigenen Angaben deckt der DRK-Blutspendedienst in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland rund 70 Prozent des Blutbedarfs ab. Damit sichere er die Grundversorgung für mehr als 23 Millionen Menschen. Blutspenden sind daneben auch in Unikliniken, vielen Krankenhäusern sowie in kommunalen und privaten Blutspendezentren möglich. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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