Bluthochdruck erkennen: So sinkt das Risiko für Herzkrankheiten
- Blutdruck-Check und Behandlungsmöglichkeiten bei Bluthochdruck.
- Foto: CVRx, Inc., Foto: Phuwameth / Bild KI generiert
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Bluthochdruck erkennen. Wer den Blutdruck regelmäßig kontrolliert und bei auffälligen Werten behandeln lässt, kann das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft deutlich senken.
Im Alltag bleibt Bluthochdruck häufig lange unbemerkt, weil typische Beschwerden fehlen. Genau deshalb ist ein einfacher Blutdruck-Check so wichtig, um Risiken früh einzuordnen und rechtzeitig gegenzusteuern.
Auslöser für die aktuelle Aufmerksamkeit ist der Weltherztag am 29. September. In einer Mitteilung von CVRx, Inc. wird dabei besonders die Rolle eines gut eingestellten Blutdrucks betont, weil Bluthochdruck als weltweit häufigster und besonders relevanter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.
Warum Bluthochdruck so oft zu spät auffällt
Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung haben in Deutschland über 20 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck. Das entspricht etwa jedem dritten Erwachsenen. Gleichzeitig ist die Dunkelziffer hoch. Rund jeder Fünfte weiß demnach nichts von der Erkrankung. Und selbst unter den Betroffenen, die davon wissen, lässt etwa jeder Zehnte den Bluthochdruck unbehandelt.
Die praktische Konsequenz daraus ist vor allem eine Vorsorge-Logik. Ohne Messung bleibt das Risiko unsichtbar, mit Messung wird es konkret und damit behandelbar. In vielen Fällen lässt sich der Blutdruck laut Einordnung in der Mitteilung mit einer Kombination aus Lebensstiländerungen und Medikamenten gut kontrollieren.
Unter dem Motto „Gib ACHT für ein starkes Herz“ macht die Deutsche Herzstiftung zum Weltherztag auf acht Risikofaktoren aufmerksam, die die Herzgesundheit beeinflussen. Die zentrale Einordnung dahinter lautet, dass sich viele dieser Faktoren gezielt reduzieren lassen, oft schon durch kleine Veränderungen im Alltag.
- Regelmäßige Kontrolle hilft, unbemerkten Bluthochdruck aufzudecken.
- Bei bestätigten, dauerhaft erhöhten Werten ist eine ärztliche Einordnung entscheidend, weil unbehandelter Bluthochdruck als wichtiger Treiber für Folgeerkrankungen gilt.
- Lebensstil und Medikamente werden häufig kombiniert, um den Blutdruck in den Zielbereich zu bringen.
Wer tiefer einsteigen möchte, findet gebündelte Informationen der Deutschen Herzstiftung zum Weltherztag unter http://www.herzstiftung.de/weltherztag.html sowie auf der Webseite https://herzstiftung.de/.
Einordnung: Welche Therapieoptionen es zusätzlich geben kann
In der Mitteilung wird auch eine medizintechnische Option genannt, die bei bestimmten Patientengruppen eine Rolle spielen kann, wenn Medikamente allein nicht ausreichend wirken. CVRx beschreibt die sogenannte Baroreflex-Aktivierungstherapie, kurz BAT, mit dem System Barostim. Dabei werden Barorezeptoren in der Halsschlagader elektrisch stimuliert, um das Gleichgewicht im vegetativen Nervensystem zu beeinflussen.
Das Gerät ist laut Herstellerangaben für Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck sowie für Menschen mit chronischer Herzschwäche zugelassen. Der Einsatz erfolgt demnach in einer kurzen Operation. Weitere Informationen sind unter https://cvrx.de/ zu finden.
Unterm Strich gilt im Alltag vor allem: Wer Blutdruckwerte kennt und bei Bedarf behandeln lässt, schafft eine der wichtigsten Voraussetzungen, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen realistisch einzuordnen und zu senken.
Autor:Thorsten Kornmann aus Karlsruhe |