Bade-Warnung am Rhein: Niedrigwasser bleibt gefährlich
- Jenseits von Strandbädern ist der Rhein ein hochgefährliches Gewässer. (Archivbild)
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Freiburg. Baden im Rhein bleibt auch bei Niedrigwasser riskant. Darauf weist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oberrhein in Freiburg hin.
Weniger Wasser bedeutet nach Angaben der Fachleute nicht weniger Gefahr. Strömungen können sich bei niedrigen Wasserständen verlagern und sogar gefährlicher sein als bei mittlerem Normalwasserstand.
Warum der Rhein auch bei Niedrigwasser riskant ist
An Schifffahrtsanlagen, Hafeneinfahrten und Brücken ist das Baden auf jeweils 100 Metern oberhalb und unterhalb gesetzlich verboten. Dort können unberechenbare Strömungen und Strudel selbst geübte Schwimmer in Not bringen.
Auch Binnenschiffe und Sportboote bleiben ein Risiko. Nach Angaben des Amts erzeugen sie Sogwirkung und teils starke Wellen. Menschen können dadurch unter Wasser gezogen werden. In der Nähe von Wasserkraftwerken können zudem die Wasserstände schwanken.
Welche Regeln am Rhein wichtig sind
- Hinweise und Absperrungen beachten
- Nicht in der Nähe von Brücken, Häfen und Schifffahrtsanlagen ins Wasser gehen
- Kinder am Wasser nie unbeaufsichtigt lassen
- Offizielle Badestellen oder Freibäder als sichere Alternative nutzen
Die Behörde warnt deshalb eindringlich vor dem Baden im Rhein. Auch gute Schwimmkenntnisse schützen nach ihren Angaben nicht vor den oft unterschätzten Kräften des Flusses. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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