Auswertung in Rheinland-Pfalz: Was bringt Hausarzt-Projekt „Häppi“?

Hausärztinnen und Hausärzte sollen von digitalen Helfern und Fachpersonal entlastet werden. (Archivbild) | Foto: Mona Wenisch/dpa
  • Hausärztinnen und Hausärzte sollen von digitalen Helfern und Fachpersonal entlastet werden. (Archivbild)
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Rheinland-Pfalz. Kann neue Technik den Alltag in Hausarztpraxen spürbar entlasten. Genau das sollte das Pilotprojekt „Häppi“ zeigen. Am Mittwoch, 13. Mai, werden die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Auswertung vorgestellt.

Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband Rheinland-Pfalz präsentiert um 11.15 Uhr die Ergebnisse der Untersuchung. Wissenschaftler der Universitätskliniken Mainz und Heidelberg haben das Projekt ausgewertet.

In sieben ausgewählten Hausarztpraxen im ländlichen Raum lief der Test über sechs Monate. Ziel war es, Arbeitsabläufe neu zu organisieren und digitale Werkzeuge stärker einzusetzen. Dadurch sollte mehr Zeit für die Behandlung von Patientinnen und Patienten entstehen.

Digitale Helfer im Praxisalltag

Im Mittelpunkt standen neue Teamstrukturen und mehrere digitale Angebote. Dazu gehörten unter anderem:

  • Videosprechstunden für bestimmte Anliegen
  • Online-Terminbuchungen
  • Messengerdienste für die Kommunikation mit der Praxis
  • eine KI gestützte Telefonassistenz zur Entlastung des Praxispersonals

Das Projekt trägt den Namen „Häppi“. Die Abkürzung steht für „Hausärztliches Primärversorgungszentrum. Patientenversorgung interprofessionell“. Die Idee dahinter ist eine stärkere Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der Praxis.

Land und Krankenkasse fördern Pilotprojekt

Finanziert wurde der Modellversuch mit bis zu 280000 Euro. Das Geld kam vom Land Rheinland-Pfalz und von der AOK Rheinland-Pfalz Saarland.

Zur Präsentation der Ergebnisse werden auch Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit sowie der Krankenkasse erwartet. Die Auswertung soll zeigen, ob digitale Technik und neue Organisationsformen tatsächlich zu mehr Zeit für die medizinische Versorgung führen können. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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