Ausflugstipps für Pfingsten: 5 ruhige Ziele in Baden-Württemberg
- Das warme Wetter lockt am Pfingstwochenende nach draußen. (Archivbild)
- Foto: Thomas Warnack/dpa
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Baden-Württemberg. Für die Pfingsttage werden viele bekannte Ausflugsorte im Südwesten stark besucht. Wer Natur und Kultur ohne großen Andrang erleben möchte, findet im Land jedoch auch ruhigere Ziele. Fünf weniger bekannte Orte bieten sich für Wanderungen, Naturbeobachtung oder einen kurzen Kulturtrip an.
Dingelsdorfer Ried bei Konstanz
Am Bodensee gilt das Dingelsdorfer Ried als ruhige Alternative zu den stark frequentierten Uferpromenaden. Das rund 25 Hektar große Naturschutzgebiet ist das größte zusammenhängende Riedgebiet des unteren Bodanrücks. In der Seen und Moorlandschaft lassen sich mit etwas Glück bis zu sechs Spechtarten beobachten. Kostenlose Führungen werden angeboten. Die Rundwanderung dauert etwa zwei Stunden.
Donautal zwischen Tuttlingen und Sigmaringen
Das obere Donautal zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften der Schwäbischen Alb. Auf rund 33 Kilometern windet sich der Fluss durch eine Schlucht mit bis zu 180 Meter hohen Felsen. Unterwegs liegen mehrere mittelalterliche Burgruinen. Die Strecke eignet sich sowohl für Wanderungen als auch für Radtouren.
Monbachschlucht bei Bad Liebenzell
Im Nordschwarzwald zeigt sich die Monbachschlucht besonders im Frühsommer von ihrer grünen Seite. Der Bach fließt über etwa vier Kilometer durch eine bis zu 170 Meter tiefe Schlucht. Moose bedecken viele der Felsen im Wasser. Eine Rundtour ab dem Bahnhof Bad Liebenzell dauert etwa drei Stunden. Festes Schuhwerk gilt als empfehlenswert.
Kloster Schöntal im Jagsttal
Mitten im Jagsttal liegt das barocke Kloster Schöntal. Die Anlage des Zisterzienserordens entstand im 17. und 18. Jahrhundert. Die reich ausgestattete Klosterkirche zählt zu den bedeutenden Barockbauwerken im Südwesten. Führungen durch das Kloster werden sonntags und an Feiertagen jeweils um 15 Uhr angeboten.
Zastlertal bei Feldberg
Wer den Feldberg besuchen möchte, aber größere Menschenmengen vermeiden will, findet im Zastlertal eine ruhigere Alternative. Das Tal führt durch eine enge Landschaft mit Bachläufen, Almen und steilen Waldhängen. Ausgangspunkt ist das Dorf Zastler. Von dort führen Wanderwege hinauf zum Feldbergmassiv mit weiten Panoramablicken.
Diese Ziele verteilen sich über mehrere Regionen des Landes und bieten gerade an Feiertagen eine Möglichkeit für Ausflüge abseits der bekannten Touristenorte. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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