Am-Puls: Mitri Sirin nimmt Gen Z in Schutz
- Am-Puls ordnet das Verhältnis zwischen der Generation Z und den Babyboomern ein. Mitri Sirin spricht dabei über Zukunftssorgen und die Verantwortung älterer Generationen.
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Am-Puls. Mitri Sirin nimmt die Gen Z gegen Vorurteile in Schutz und richtet den Blick auf die Krisen, mit denen junge Menschen heute aufwachsen. Die neue Dokumentation des ZDF zeigt das Verhältnis zwischen der Generation Z und den Babyboomern und läuft am 3. Oktober.
Der Moderator von „heute“ fordert dabei ein Umdenken der älteren Generationen. „Jede Generation macht Fehler und hat ihre eigene Verantwortung", sagte Sirin der „Neuen Osnabrücker Zeitung".
Am-Puls: Der Blick auf Gen Z und Boomer
Sirin verweist auf Schulden, die Klima- und Umweltkrise sowie die Rente als Themen, mit denen sich die jüngere Generation auseinandersetzen muss. „Und die jüngere Generation sieht sich jetzt eben mit diesem riesigen Monsterberg konfrontiert, den sie nicht zu verantworten hat", sagte der ZDF-Journalist. Seiner Einschätzung nach wächst die Gen Z mit mehr Fragezeichen auf und macht sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft. „Sie müssen zwangsläufig schnell erwachsen werden", so Sirin.
Was Sirin am ZDF-Arbeitsalltag hervorhebt
Neben dem Generationenkonflikt spricht der Moderator auch über Unterschiede zwischen ARD und ZDF. Die Kolleginnen und Kollegen der „Tagesschau" seien Sprecher, während die Redakteurinnen und Redakteure im ZDF-Studio Texte selbst schreiben und recherchieren.
„Das ist tatsächlich ein riesiger Unterschied, den die wenigsten kennen. Die Kollegen bei der ARD sind wirklich Sprecher", sagte Sirin der „Neuen Osnabrücker Zeitung". Über den eigenen Anspruch beim ZDF fügte er hinzu: „Wir beim ZDF sind dagegen Redakteure im Studio und schreiben und recherchieren Texte mit. Das ist ehrlich gesagt auch mein Anspruch." [red]
Autor:Film und Fernsehen: Shows, Serien und Stars aus Ludwigshafen |