Airfryer kaufen: Diese Kriterien helfen bei Größe, Bauform und Strom

Kaufkriterien für Airfryer: Bauform (Korb, Doppelkammer, Klapptür), Volumen, Lautstärke, Programme, Reinigung und Stromverbrauch. | Foto: TÜV SÜD/Conny Kurz
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  • Kaufkriterien für Airfryer: Bauform (Korb, Doppelkammer, Klapptür), Volumen, Lautstärke, Programme, Reinigung und Stromverbrauch.
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Verbraucher: Ob Pommes, Gemüse oder Aufbackbrötchen: Beim Airfryer entscheidet vor allem die passende Bauform und Größe darüber, wie alltagstauglich das Gerät im eigenen Haushalt ist – und ob sich im Vergleich zum Backofen bei kleinen Portionen Strom sparen lässt.

Nach Angaben von TÜV SÜD unterscheiden sich Heißluftfritteusen besonders bei Aufbau, Fassungsvermögen und Bedienfunktionen. Wer den Kauf plant, sollte daher vorab klären, ob meist einzelne Speisen zubereitet werden oder ob häufig mehrere Komponenten parallel garen sollen.

Für kleinere Mengen reicht oft ein Gerät mit einem Garkorb. Modelle mit zwei Garräumen sind vor allem dann praktisch, wenn unterschiedliche Lebensmittel gleichzeitig fertig werden sollen – teils mit getrennten Temperaturen und Zeiten. Laut TÜV SÜD ist bei Doppelkammer-Geräten außerdem relevant, ob beide Garzonen unabhängig betrieben werden können, um bei kleinen Portionen nur eine Kammer zu nutzen.

Bauform, Platz und Lautstärke: Das sind typische Stolpersteine

Die Bauform beeinflusst den Platzbedarf in der Küche: Doppelkammer-Geräte sind häufig breiter, Varianten mit Klapptür benötigen zusätzlich Raum zum Öffnen. Wichtig sind außerdem ausreichend Freiraum zum vollständigen Herausziehen der Körbe sowie die in der Anleitung genannten Mindestabstände zur Belüftung. Das Gerät sollte stabil, eben und hitzebeständig stehen.

Weil ein Ventilator die heiße Luft zirkulieren lässt, sind Airfryer im Betrieb hörbar. Gerade in offenen Wohnküchen kann die Lautstärke im Alltag zum Entscheidungspunkt werden. Falls Hersteller Dezibelwerte angeben, können diese beim Vergleich helfen.

Volumenangaben richtig einordnen – und Programme sinnvoll bewerten

Hersteller geben das Fassungsvermögen meist in Litern an. Laut TÜV SÜD ist dieser Wert allein aber nur begrenzt aussagekräftig: Entscheidend sind auch Form und nutzbare Fläche, damit genug Raum für Luftzirkulation bleibt. Orientierung bieten die empfohlenen Höchstmengen des Herstellers. Ein zu voll beladener Korb kann zu ungleichmäßigeren Ergebnissen führen.

Bei Doppelkammer-Modellen lohnt ein Blick auf die Größe der einzelnen Garzonen, weil sich das Gesamtvolumen auf beide Kammern verteilt. Wer größere Stücke (etwa am Stück gegartes Gemüse oder Fleisch) zubereiten möchte, braucht ausreichend Platz in einer einzelnen Zone.

Viele Geräte bieten Programme für typische Speisen wie Pommes, Gemüse, Fleisch oder Backwaren. Diese können die Einstellung erleichtern, ersetzen aber nicht immer die manuelle Kontrolle: Sinnvoll sind ein ausreichend großer Temperaturbereich sowie die Möglichkeit, Zeit und Temperatur während des Garens nachzujustieren – etwa wenn der Bräunungsgrad noch nicht passt.

Reinigung, Ersatzteile und Sicherheit: Darauf kommt es langfristig an

Für den Alltag ist die Reinigung ein zentrales Thema. Antihaftbeschichtungen können das Säubern erleichtern; ebenso eine Bauweise mit wenigen schwer zugänglichen Kanten und Zwischenräumen. Die Anleitung zeigt, welche Teile spülmaschinengeeignet sind und wie das Hauptgerät gepflegt werden sollte. Für eine längere Nutzungsdauer kann es außerdem hilfreich sein, wenn stark beanspruchte Teile wie Garkorb oder Einsätze nachgekauft werden können.

Beim Stromverbrauch gilt: Für kleinere Mengen kann ein Airfryer gegenüber dem Backofen effizienter sein, weil ein kleinerer Garraum aufgeheizt werden muss und die Zieltemperatur schneller erreicht wird. Laut TÜV SÜD hängt der tatsächliche Verbrauch jedoch von Leistungsaufnahme, Betriebsdauer, Füllmenge und Programm ab.

Für Orientierung bei der Sicherheit können unabhängige Prüfzeichen dienen. Das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“) bestätigt unter anderem, dass ein verwendungsfertiges Produkt die Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes erfüllt. Unabhängig davon bleibt entscheidend, die Hinweise der Bedienungsanleitung zu Aufstellung, Füllmenge, Reinigung und Betrieb zu befolgen. [red]

Kaufkriterien für Airfryer: Bauform (Korb, Doppelkammer, Klapptür), Volumen, Lautstärke, Programme, Reinigung und Stromverbrauch. | Foto: TÜV SÜD/Conny Kurz
Wer im Alltag kleine Portionen schnell zubereiten will, sollte beim Airfryer vor allem Bauform, Platzbedarf und das nutzbare Volumen vergleichen. | Foto: industrieblick/stock.adobe.com
Autor:

Sarah Isele aus Mannheim-Nord

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