Abkühlung lässt in Baden-Württemberg weiter auf sich warten
- Gewitter ziehen übers Land.
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Baden-Württemberg. Wer zum Start in die neue Woche auf spürbar kühlere Luft gehofft hat, muss sich noch etwas gedulden. Zwar liegen die Temperaturen am Montag, 29. Juni, unter den Extremwerten des Wochenendes. Wirklich frisch fühlt es sich vielerorts aber weiterhin nicht an.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes kommt die Kaltfront nur schubweise voran. Meteorologe Christian Ehmann erklärt, dass keine klare Trennlinie zwischen heißer und kühler Luft existiert. Dadurch bleibt die Abkühlung zunächst begrenzt.
Bis zu 30 Grad am Rhein möglich
Am Dienstag, 30. Juni, kann es besonders am Rhein erneut heiß werden. Dort sind laut DWD noch einmal Temperaturen um 30 Grad oder etwas darüber möglich. In vielen anderen Regionen im Land liegen die Werte weiterhin über 25 Grad.
Erst zur Wochenmitte könnte sich die Lage deutlicher ändern. Am Mittwoch, 1. Juli, und Donnerstag, 2. Juli, soll der Hauptteil der Kaltfront über Baden-Württemberg ziehen.
Regen sorgt eher für schwüle Luft
Der aktuelle Regen bringt nach Einschätzung des Wetterdienstes meist nur kurzzeitig Erleichterung. Gleichzeitig steigt dadurch die Luftfeuchtigkeit. Das kann die Hitze sogar unangenehmer wirken lassen.
Mehrere Faktoren sorgen derzeit dafür, dass sich die Abkühlung verzögert
- Die Kaltfront erreicht das Land nur in einzelnen Schüben
- Feuchte Luft nach Regenschauern verstärkt das Schwülempfinden
- Städte sind nach den heißen Tagen stark aufgeheizt
Hinzu kommt, dass Ende Juni und im Juli statistisch die heißeste Phase des Jahres beginnt. Entsprechend bleiben sommerliche Temperaturen in den kommenden Tagen wahrscheinlich. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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