1.079 PS im Supersportwagen: Was der Aston Martin Valhalla kann
- Der Supersportwagen Valhalla kostet mindestens 979.965 Euro und ist auf 999 Exemplare limitiert.
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Supersportwagen mit Hybridantrieb. Mehr als 1.000 PS Leistung, bis zu 350 km/h Spitze und ein Preis nahe einer Million Euro. Mit dem Valhalla bringt Aston Martin einen extrem limitierten Hybrid-Supersportwagen auf die Straße und positioniert sich damit in der Liga moderner 1.000-PS-Modelle.
Der Zweisitzer aus Carbon kostet laut Hersteller mindestens 979.965 Euro. Gebaut werden maximal 999 Exemplare. Interessenten müssen sich beeilen, denn nach Einschätzung des Herstellers könnten die letzten Fahrzeuge noch im Laufe des Sommers verkauft sein. Die Leistung des flachen Mittelmotor-Sportwagens liegt bei 793 Kilowatt beziehungsweise 1.079 PS. Möglich wird das durch den ersten Plug-in-Hybrid-Antrieb von Aston Martin.
Drei Elektromotoren ergänzen den V8-Antrieb
Basis ist ein 4,0 Liter großer V8-Motor mit 609 Kilowatt beziehungsweise 828 PS. Hinzu kommen drei Elektromotoren, die zusammen weitere 185 Kilowatt beziehungsweise 251 PS liefern. Die elektrischen Maschinen erfüllen mehrere Aufgaben. Sie helfen unter anderem dabei, ein mögliches Turboloch der großen Twinscroll-Turbolader zu überbrücken. Zusammen entsteht ein maximales Drehmoment von 1.100 Newtonmetern. Damit beschleunigt der Valhalla laut Hersteller in rund 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Zwei Elektromotoren sitzen an der Vorderachse. Sie verteilen das Drehmoment gezielt auf die Vorderräder und sollen so die Kurvenstabilität und Agilität verbessern. Ein weiterer Motor ist im Getriebe integriert und arbeitet auch als Generator.
Kurze Strecken rein elektrisch möglich
Über diesen Generator wird der 6,1 Kilowattstunden große Akku geladen. Damit kann der Supersportwagen zumindest auf kurzen Strecken auch rein elektrisch fahren. Die elektrische Reichweite liegt laut Hersteller bei bis zu 14 Kilometern. Der Valhalla verbindet damit extreme Fahrleistungen mit Hybridtechnik, die nicht nur zusätzliche Leistung liefert, sondern auch kurze Fahrten ohne Verbrennungsmotor ermöglicht. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |