Wasserentnahme in Mainz verboten: Bäche ab Samstag tabu
- Das Verbot gilt laut der Stadt ausdrücklich auch für die Wasserentnahme etwa mit Gießkannen. (Symbolbild)
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Mainz. In Mainz darf ab Samstag, 27. Juni kein Wasser mehr aus Bächen und anderen oberirdischen Gewässern entnommen werden. Die Stadt reagiert damit auf die anhaltende Hitze und deutlich gesunkene Wasserstände.
Nach Angaben der Stadtverwaltung gilt das Verbot im gesamten Stadtgebiet. Hintergrund sind ausbleibende Niederschläge und eine längere Hitzeperiode. Viele Gewässer führen derzeit deutlich weniger Wasser. Tiere und Pflanzen in Bächen und kleinen Flüssen sollen dadurch geschützt werden.
Auch Eimer und Gießkannen betroffen
Das Verbot gilt ausdrücklich auch für kleine Mengen. Selbst das Schöpfen mit Eimern oder Gießkannen ist untersagt.
- Wasserentnahme aus Bächen und anderen oberirdischen Gewässern ist verboten
- Das gilt auch für kleine Mengen mit Eimer oder Gießkanne
- Verstöße können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden
- Es drohen Bußgelder
Regel gilt bis Ende September
Die Stadt hat das Verbot zunächst bis Mittwoch, 30. September befristet. Wer sich nicht daran hält, begeht nach Angaben der Verwaltung eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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