Warnstreik an Uniklinik Ulm: Patienten müssen länger warten

Beschäftigte der Unikliniken treten in einen Warnstreik - Start ist heute in Ulm. (Symbolbild) | Foto: Tom Weller/dpa
  • Beschäftigte der Unikliniken treten in einen Warnstreik - Start ist heute in Ulm. (Symbolbild)
  • Foto: Tom Weller/dpa
  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Ulm. Patientinnen und Patienten an der Universitätsklinik Ulm müssen am Montag, 18. Mai, mit längeren Wartezeiten rechnen. Grund ist ein ganztägiger Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte im laufenden Tarifstreit aufgerufen hat.

Betroffen sind unter anderem Mitarbeitende aus Pflege, Funktionsdienst, medizinisch technischem Dienst sowie aus der Verwaltung. Für viele Behandlungen kann es deshalb im Laufe des Tages zu Verzögerungen kommen.

Notfallversorgung bleibt gesichert

Die Kliniken betonen, dass dringende Behandlungen weiterhin stattfinden. Auch die Akut und Notfallversorgung soll jederzeit gewährleistet bleiben. Dennoch sind laut Verdi in einzelnen Bereichen Einschränkungen oder längere Wartezeiten möglich.

Patientinnen und Patienten, deren Termine verschoben werden müssen, seien nach Angaben der Kliniken bereits von den jeweiligen Fachabteilungen informiert worden.

Weitere Warnstreiks in Baden Württemberg geplant

Der Ausstand in Ulm ist nur der Auftakt weiterer Aktionen. Für Dienstag, 19. Mai, hat Verdi auch Beschäftigte der Universitätskliniken in Freiburg, Heidelberg und Tübingen zum Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaft rechnet an beiden Tagen mit insgesamt rund 1500 Teilnehmenden.

Hintergrund ist der festgefahrene Tarifkonflikt für rund 26000 Beschäftigte der vier Universitätskliniken im Land.

  • Verdi fordert 7,5 Prozent mehr Lohn
  • mindestens 320 Euro zusätzlich pro Monat
  • 250 Euro mehr für Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten
  • einen Mobilitätszuschuss für Azubis in Höhe des Deutschlandtickets

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverband der Universitätsklinika ist für Dienstag, 17. Juni, geplant. Der Verband verweist auf eine angespannte wirtschaftliche Lage der Kliniken und mögliche Folgen der aktuellen Gesundheitsreform. dpa/red

LokalesAnzeige
Das Digital-Standard-Abo der RHEINPFALZ testen und online auf Artikel, Podcasts und Bildergalerien zugreifen. | Foto: DIE RHEINPFALZ
2 Bilder

Die digitale RHEINPFALZ testen: Nachrichten online und exklusive Inhalte für 1 Euro

Mit dem Digital-Standard-Abo der RHEINPFALZ nah an der Pfalz dran bleiben und online unterwegs und zu Hause aktuelle Nachrichten und exklusive Geschichten lesen.  Wer die Pfalz im Alltag nicht aus dem Blick verlieren möchte, findet bei der RHEINPFALZ aktuelle Nachrichten, exklusive Berichte und das Wichtigste aus der Region in einem kompakten Digital-Paket. So können Leserinnen und Leser das Neueste aufmerksam verfolgen und dabei flexibel, bequem und jederzeit auf Inhalte zugreifen. Zum...

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

Cornelia Bauer auf Facebook

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

79 folgen diesem Profil
Kommentare sind deaktiviert.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ