Tornados zurück in Büchel: Luftwaffenstandort nimmt Betrieb schrittweise wieder auf
- Die ersten beiden Maschinen sind nun nach Büchel zurückgekehrt. (Archivbild)
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Büchel. Am Luftwaffenstandort Büchel kehren nach vier Jahren wieder Tornado-Kampfflugzeuge zurück. Die ersten Maschinen sind auf dem Fliegerhorst im Kreis Cochem-Zell gelandet.
Die Flugzeuge waren während umfangreicher Bauarbeiten vorübergehend nach Nörvenich in Nordrhein-Westfalen verlegt worden. In Büchel wird der Standort der Bundeswehr modernisiert. Dazu gehört unter anderem der Neubau der Start- und Landebahn.
Nach Angaben des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 sollen insgesamt rund 30 Tornado-Jets wieder in Büchel stationiert werden. Die ersten zwei Maschinen sind bereits angekommen. Weitere Flugzeuge sollen im Laufe dieser und der kommenden Woche folgen.
Standort bleibt zentral für Tornado-Flotte
Büchel gehört zu den letzten beiden Bundeswehrstandorten in Deutschland, an denen noch Tornado-Kampfflugzeuge eingesetzt werden. Der wichtigste Auftrag des Geschwaders ist der Luftangriff.
Mit dem Waffensystem „PA-200 Tornado“ können laut Geschwader verschiedene Einsatzarten abgedeckt werden.
- präzise Luftangriffe
- Luftnahunterstützung für Bodentruppen
- Einsätze gegen besonders geschützte und weit entfernte Ziele
Die Maschinen gelten als flexibel einsetzbar und sollen auch bei schwierigen Wetterbedingungen operieren können.
Ausbau des Fliegerhorsts dauert noch Jahre
Die Modernisierung des Standorts Büchel läuft weiter. Die Bauarbeiten sollen nach aktuellen Planungen noch bis zum Jahr 2030 dauern. Während dieser Zeit wird der Flugbetrieb schrittweise wieder aufgebaut. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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