Tornado-Folgen in Höhr-Grenzhausen: Spielplätze öffnen wieder
- Der Tornado hinterließ eine Schneise der Verwüstung. (Archivfoto)
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Höhr-Grenzhausen. Spielplätze und Friedhöfe in Höhr-Grenzhausen sollen von Montag, 31. August, an wieder öffnen, nachdem der Tornado vom 19. August schwere Schäden hinterlassen hatte. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind die schlimmsten Verwüstungen inzwischen beseitigt.
Alle betroffenen Familien haben Unterkunft
Für die unmittelbar betroffenen Haushalte gibt es nach Angaben eines Sprechers eine Lösung: Alle Familien hätten eine Unterkunft gefunden. Bei einer Firma, deren Gebäude abgedeckt wurde, liegt der Schaden demnach bei rund vier Millionen Euro.
Wanderwege bleiben länger eingeschränkt
Am schwierigsten dürfte in den kommenden Wochen und Monaten das Freiräumen der Wanderwege werden. Dort blockieren nach Angaben der Stadt Baumstämme mehrere Strecken. Wer in der Umgebung unterwegs ist, sollte deshalb weiterhin mit gesperrten oder schwer passierbaren Wegen rechnen.
Windböen von mindestens 115 Kilometern pro Stunde
Der Tornado war am Abend des 19. August durch die Stadt im Westerwald gezogen. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Gebäude wurden teils schwer beschädigt. Der Deutsche Wetterdienst hatte im Ortsteil Grenzau Windböen bis 115 Kilometer pro Stunde gemessen. Abseits der Wetterstationen gingen Fachleute von noch deutlich höheren Windgeschwindigkeiten aus. Der Gesamtschaden ist nach Angaben der Stadtverwaltung noch nicht beziffert. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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