Stationäre Grenzkontrolle auf A64 bei Trier wird abgeschafft
- Dobrindt zufolge sollen die flexiblen Kontrollen auf dem Rastplatz Markusberg zeitnah starten. (Archivbild)
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Trier. Für viele Pendler zwischen Luxemburg und Deutschland dürfte die Fahrt künftig schneller werden. Die stationäre Grenzkontrolle auf der Autobahn A64 bei Trier soll abgeschafft werden. Stattdessen plant die Bundespolizei flexible Kontrollen auf dem Parkplatz Markusberg.
Das kündigten Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Luxemburgs Innenminister Léon Gloden nach einem Treffen in Burglinster in Luxemburg an. Vor allem für die vielen Berufspendler aus der Region soll sich der Verkehr dadurch entspannen.
„Ich glaube, das ist eine gute Nachricht für die vielen Pendler, die in Luxemburg arbeiten kommen und abends schnell wieder zu Hause sein möchten“, sagte Gloden. Ähnliche flexible Kontrollen gebe es bereits auf der Autobahn bei Schengen. Dort entstünden inzwischen keine Staus mehr.
Kontrollen sollen auf Rastplatz verlegt werden
Nach Angaben von Dobrindt sollen Fahrzeuge künftig auf dem Rastplatz Markusberg kontrolliert werden. Die Umstellung soll möglichst bald erfolgen. Zuvor sind dort noch bauliche Anpassungen nötig. Diese sind für Anfang Mai geplant.
„Das ist eine angepasstere Kontrollsituation, die weniger Einfluss auf den Verkehr dort nehmen wird“, sagte Dobrindt. Ziel sei es, die Auswirkungen der Grenzkontrollen für die Menschen in der Grenzregion möglichst gering zu halten.
Kontrollen seit September wieder eingeführt
Deutschland hatte wieder Kontrollen an allen Außengrenzen eingeführt, um unerlaubte Einreisen stärker einzudämmen. Sie gelten seit dem 16. September und wurden mehrfach verlängert. Aktuell ist eine Fortsetzung bis Mitte September vorgesehen.
Im eigentlich kontrollfreien Schengen Raum stoßen solche Maßnahmen immer wieder auf Kritik. Besonders stationäre Kontrollen auf der A64 nahe Trier sorgten regelmäßig für Staus und Unmut.
Mehr als 50000 deutsche Grenzgänger arbeiten in Luxemburg. Viele von ihnen nutzen täglich genau diese Strecke zwischen Trier und dem Nachbarland. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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